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Den Kern Ostfrieslands bildet eine sandige [[Geest|Geestlandschaft]]. Sie erreicht in Ostfriesland maximal 18,5 m über NormalNull (NN) und fällt nach Westen, Osten und Norden ab. Die Geestgebiete waren ursprünglich mit sehr ausgedehnten Hochmooren bedeckt, die sich in der Weichsel-Nacheiszeit gebildet haben. In der Elstereiszeit (vor 500.000 - 600.000 Jahren) und in der Saaleeiszeit (vor 100.000 - 250.000 Jahren) überdeckten die Gletscher Skandinaviens Ost-Friesland und lagerten dort große Mengen an Material ab. Aus der Elstereiszeit ist der Lauenburger Ton bekannt, der vielfach für die Ziegelherstellung genutzt wird. Aus der Saaleeiszeit stammen die von Skandinavien herangeschobenen großen Granitblöcke, die als Baumaterial für die Granitquaderkirchen verwendet wurden.
Den Kern Ostfrieslands bildet eine sandige [[Geest|Geestlandschaft]]. Sie erreicht in Ostfriesland maximal 18,5 m über NormalNull (NN) und fällt nach Westen, Osten und Norden ab. Die Geestgebiete waren ursprünglich mit sehr ausgedehnten Hochmooren bedeckt, die sich in der Weichsel-Nacheiszeit gebildet haben. In der Elstereiszeit (vor 500.000 - 600.000 Jahren) und in der Saaleeiszeit (vor 100.000 - 250.000 Jahren) überdeckten die Gletscher Skandinaviens Ost-Friesland und lagerten dort große Mengen an Material ab. Aus der Elstereiszeit ist der Lauenburger Ton bekannt, der vielfach für die Ziegelherstellung genutzt wird. Aus der Saaleeiszeit stammen die von Skandinavien herangeschobenen großen Granitblöcke, die als Baumaterial für die Granitquaderkirchen verwendet wurden.
Anders als die umliegenden [[Marsch|Marschgebiete]] war die [[Geest]] seit jeher dicht bewaldet. Von dieser ursprünglichen Bewaldung ist jedoch nicht mehr viel über, da ein Großteil der Bäume im Laufe der Jahrhunderte abgeholzt worden ist.


==Siehe auch==
==Siehe auch==