Ekeler Gaste: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Straße ist eine der markantesten von Norden, da sie von den weitestgehend geraden Verläufen der allermeisten Straßen abweicht und - von oben auf die Karte schauend - schräg verläuft. Der Großteil der Straße befindet sich jedoch in einem sehr schlechten Zustand, vor allem durch den zunehmenden Kraftfahrzeugverkehr der letzten Jahrzehnte bedingt. | |||
Bemerkenswert ist, dass der [[Barenbuscher Weg]], der [[Looger Weg]] und die Ekeler Gaste im Nordosten zusammenlaufen. Daher ist anzunehmen, dass die Ekeler Gaste ein sehr alter Verbindungsweg zwischen dem östlichen Stadtrands Norden und den [[Ostermarsch|östlichen Marschgebieten]] darstellt. Die Gegenden um ''Gasten'' gehören zu den erst besiedelten Orten von Norden, so auch die Ekeler Gaste. Die Ekeler Gaste ist eine der ältesten Straßen in Norden, vermutlich bereits vor der Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden - und spätestens seit Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts befestigt, wie die preußische Grundkarte von ca. 1895 veranschaulicht.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Dies hebt ihre Bedeutung als wichtige Verkehrsstraße hervor. Ihre enge Besiedlung entstand vermutlich um die Jahrhundertwende (um 1900). | |||
Neben Nutzpflanzen, vor allem Getreide und Gemüse, bauten die Bewohner hier auch [[Zichorienfabrik|Zichorien]] an, die in entsprechenden Fabriken, wie der [[Zichorienfabrik Koch]], zu Kaffeeersatzprodukten weiterverarbeitet wurden.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 236</ref> Für landwirtschaftliche Zwecke standen den Bewohnern der Ekeler Gaste zudem die Ländereien des [[Hooker|Hookers]] zur Verfügung, die sie als [[Allmende]] gemeinschaftlich nutzten.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:1435 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 1435</ref> | |||
==Gebäude und Plätze== | ==Gebäude und Plätze== | ||