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1612 erwarb Freiherr Tido zu Innhausen und Knyphausen (1582 - 1638) ein Haus und Gut in [[Bargebur]] für 10.100 Emder Gulden aus dem Besitz des Junkers Albrecht Schwinge aus Emden. Dieser hatte das Land wiederum von einem Mann namens ''Siptet Remtsna'' geerbt. Das Land fiel mit dieser Erwerbung an Lütetsburg. 1614 begann Tido auf dem Grundstück den Bau des Schlosses für eigene Zwecke und nannte es nach dem neuen Land ''Schloss Tidofeld''. Der Name setzt sich zusammen aus seinem Vornamen und der Nutzung der von ihm erworbenen Ländereien als Felder. Tido lebte bis zu seinem Tode im Jahr 1639 auf Schloss Tidofeld. Nach seinem Tode fiel es an seinen Bruder Dodo II., welcher zugleich der neue Herr von Lütetsburg wurde.
1612 erwarb Freiherr Tido zu Innhausen und Knyphausen (1582 - 1638) ein Haus und Gut in [[Bargebur]] für 10.100 Emder Gulden aus dem Besitz des Junkers Albrecht Schwinge aus Emden. Dieser hatte das Land wiederum von einem Mann namens ''Siptet Remtsna'' geerbt. Das Land fiel mit dieser Erwerbung an Lütetsburg. 1614 begann Tido auf dem Grundstück den Bau des Schlosses für eigene Zwecke und nannte es nach dem neuen Land ''Schloss Tidofeld''. Der Name setzt sich zusammen aus seinem Vornamen und der Nutzung der von ihm erworbenen Ländereien als Felder. Tido lebte bis zu seinem Tode im Jahr 1639 auf Schloss Tidofeld. Nach seinem Tode fiel es an seinen Bruder Dodo II., welcher zugleich der neue Herr von Lütetsburg wurde.


Im Verlaufe von Erbstreitigkeiten zwischen Dodo II. von Innhausen und Knyphausen und Haro Caspar von Innhausen und Knyphausen, einem Vetter 2. Grades aus der niederländischen Nebenlinie der Familie, überfiel letzterer Tidofeld am 11. Oktober 1669 mit über 100 Mann und beschoss das Anwesen mit mehreren Geschützen. Haro sah sich selbst als legitimer Nachfolger von Tido und neuem Herren von Lütetsburg. Durch Treffer der Korn und Heu lagernden Scheune geriet das Schloss in Brand. Das Schloss, oder das, was davon übrig blieb, wurde von Haro besetzt und einige Tage später geschliffen.
Im Verlaufe von Erbstreitigkeiten zwischen Dodo II. von Innhausen und Knyphausen und Haro Caspar von Innhausen und Knyphausen, einem Vetter 2. Grades aus der niederländischen Nebenlinie der Familie, überfiel letzterer Tidofeld am 11. Oktober 1669 mit über 100 Mann und beschoss das Anwesen mit mehreren Geschützen. Haro sah sich selbst als legitimer Nachfolger von Tido und neuem Herren von Lütetsburg. Durch Treffer der Korn und Heu lagernden Scheune geriet das Schloss in Brand. Das Schloss, oder das, was davon übrig blieb, wurde von Haro besetzt.
 
Die Untaten Haros führten zu einer ostfrieslandweiten Entrüstung. Dodo II. verklagte Haro daraufhin vor dem höchsten Gericht im Heiligen Römischen Reich, dem Reichsgerichtshof in Wien. Er bekam Recht zugesprochen, doch war das Schloss so beschädigt, dass es nicht mehr zu retten war und abgebrochen werden musste.


2014 fanden Archäologen der Ostfriesischen Landschaft bei Grabungen Hinweise darauf, dass es sich bei der bislang vermuteten Burgstelle (siehe eingangs) tatsächlich um die richtige Örtlichkeit handelt. Die zugehörige Burg nebst [[Warft]] ist bis heute gut erkennbar. Hier befand sich seit etwa 1717 das Haus des Müllers der [[Sägemühle Tidofeld|Tidofelder Sägemühle]]. Auch heute steht hier noch ein Haus, das postalisch unter [[Westekelbur]] 2 fällt.  
2014 fanden Archäologen der Ostfriesischen Landschaft bei Grabungen Hinweise darauf, dass es sich bei der bislang vermuteten Burgstelle (siehe eingangs) tatsächlich um die richtige Örtlichkeit handelt. Die zugehörige Burg nebst [[Warft]] ist bis heute gut erkennbar. Hier befand sich seit etwa 1717 das Haus des Müllers der [[Sägemühle Tidofeld|Tidofelder Sägemühle]]. Auch heute steht hier noch ein Haus, das postalisch unter [[Westekelbur]] 2 fällt.