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Trotz anfänglicher Erfolge wirtschafteten die Inhaber nicht besonders gut, sodass die Brauerei zum 12. Dezember 1899 mit der Brennerei des älteren Doornkaat-Bruders verschmolz. Man firmierte nun gemeinsam als ''Doornkaat Brennerei und Brauerei Aktiengesellschaft''. Tatsächlich brachte die Fusionierung der Brauerei große Vorteile und bereits im ersten Geschäftsjahr verzeichnete man einen gemeinsamen Reingewinn von 172.425 Mark. Um die Angestellten am Erfolg zu beteiligen, richtete man 1900 eine Betriebskrankenkasse ein. Eine für damalige Zeiten äußerst wohltätige Geste.<ref name=":0" />
Trotz anfänglicher Erfolge wirtschafteten die Inhaber nicht besonders gut, sodass die Brauerei zum 12. Dezember 1899 mit der Brennerei des älteren Doornkaat-Bruders verschmolz. Man firmierte nun gemeinsam als ''Doornkaat Brennerei und Brauerei Aktiengesellschaft''. Tatsächlich brachte die Fusionierung der Brauerei große Vorteile und bereits im ersten Geschäftsjahr verzeichnete man einen gemeinsamen Reingewinn von 172.425 Mark. Um die Angestellten am Erfolg zu beteiligen, richtete man 1900 eine Betriebskrankenkasse ein. Eine für damalige Zeiten äußerst wohltätige Geste.<ref name=":0" />


Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verpasste dem Unternehmen jedoch einen schweren Schlag, ein großer Teil der Belegschaft wurde zum Kriegsdienst verpflichtet. Die Bierproduktion kam dadurch gänzlich zum Erliegen. Erst 1921 konnte man diese wieder aufnehmen. Ein Jahr später veräußerte man die Brennerei gewinnbringend für 1,6 Millionen Mark an die ''Bavaria Brauerei'' aus Altona.<ref name=":0" /> Ein Großteil der Produktion in Norden wurde 1923 eingestellt, gänzlich zum Erliegen kam sie kurz nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].<ref name=":1" /><ref name=":2">Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 51</ref> Der Schornstein wurde am 19. April 1943 gesprengt, womit das endgültige Ende der Brauerei besiegelt wurde.<ref name=":2" />
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verpasste dem Unternehmen jedoch einen schweren Schlag, ein großer Teil der Belegschaft wurde zum Kriegsdienst verpflichtet. Die Bierproduktion kam dadurch gänzlich zum Erliegen. Erst 1921 konnte man diese wieder aufnehmen. Ein Jahr später veräußerte man die Brennerei gewinnbringend für 1,6 Millionen Mark an die ''Bavaria Brauerei'' aus Altona.<ref name=":0" /> Ein Großteil der Produktion in Norden wurde 1923 eingestellt, gänzlich zum Erliegen kam sie kurz nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].<ref name=":1" /><ref name=":2">Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 51</ref> Der Schornstein wurde am 19. April 1943 gesprengt, womit das endgültige Ende der Brauerei besiegelt wurde.<ref name=":2" /> Die letzten Überreste der Brauerei verschwanden zwischen 1969 und 1970. Seitdem erinnert nur noch der Name ''Brauhausstraße'' an die alte Brauerei.


==Produkte==
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