Galgenberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Sicher ist, dass bereits spätestens ab 1755 Hinrichtungen auf einem [[Galgenplatz]] am Norder [[Marktplatz]] stattgefunden haben. In welchem Zeitraum der Galgenberg daher als Richtstätte genutzt wurde, lässt sich nicht mehr nachvollziehen, ebenso wenig, warum sich der städtische Galgen einst auf dem Gebiet der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] befand. Der einfachste Erklärungsansatz ist, dass eine Art Abkommen zwischen der Stadt und der Sandbauerschaft bestand. In früheren Jahren war es üblich, dass Richtstätten außerhalb der Stadtgrenzen errichtet wurden, um Einheimische wie auch Reisende zur absoluten Einhaltung der örtlichen Gesetze anzuhalten und potentiellen Verbrechern abzuschrecken. | Sicher ist, dass bereits spätestens ab 1755 Hinrichtungen auf einem [[Galgenplatz]] am Norder [[Marktplatz]] stattgefunden haben. In welchem Zeitraum der Galgenberg daher als Richtstätte genutzt wurde, lässt sich nicht mehr nachvollziehen, ebenso wenig, warum sich der städtische Galgen einst auf dem Gebiet der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] befand. Der einfachste Erklärungsansatz ist, dass eine Art Abkommen zwischen der Stadt und der Sandbauerschaft bestand. In früheren Jahren war es üblich, dass Richtstätten außerhalb der Stadtgrenzen errichtet wurden, um Einheimische wie auch Reisende zur absoluten Einhaltung der örtlichen Gesetze anzuhalten und potentiellen Verbrechern abzuschrecken. | ||
Den Galgenberg ist am besten von der [[Juister Straße]] aus zu erkennen. In etwa gegenüber des [[MediCenter |MediCenters]] geht eine kleine Stichstraße der Juister Straße ab, die auf den Galgenberg führt. Bis zum Ausbau der Straßen | Den Galgenberg ist am besten von der [[Juister Straße]] aus zu erkennen. In etwa gegenüber des [[MediCenter |MediCenters]] geht eine kleine Stichstraße der Juister Straße ab, die auf den Galgenberg führt. Bis zum Ausbau der umliegenden Straßen war der Galgenberg auch von Weitem als deutliche Erhebung in der Landschaft erkennbar. | ||
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde in den noch unbebauten Galgenberg ein Bunker gegraben, der noch bis in die 1970er Jahre frei zugänglich war. In der Folgezeit hielten sich hier immer wieder Halbstarke auf, die durch lauten Krach und ihre Hinterlassenschaften die Nachbarschaft belästigten, sodass ein Anwohner das Gelände umzäunte. | |||
Südöstlich des Galgenbergs befindet sich der [[Hexenkolk]], wo der Hexerei verdächtige Personen der sogenannten ''Wasserprobe'' unterzogen wurden. | Südöstlich des Galgenbergs befindet sich der [[Hexenkolk]], wo der Hexerei verdächtige Personen der sogenannten ''Wasserprobe'' unterzogen wurden. | ||
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*[[Hexenkolk]] | *[[Hexenkolk]] | ||
*[[Pranger]] | *[[Pranger]] | ||
*[[Liste der Bunker]] | |||
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]] | [[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]] | ||
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]] | [[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]] | ||
[[Kategorie:Ekel]] | [[Kategorie:Ekel]] | ||