Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 27: Zeile 27:
|keine
|keine
|}
|}
Der Rysdyker Weg ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Westermarsch I]]. Die Straße geht südlich vom [[Altendeichsweg (Westermarsch) | Altendeichsweg]] ab und endet an einer Hofstelle als Sackgasse. Ein westlicher Nebenarm verläuft gen [[Hansweg]], in den die Straße vom [[Langhauser Tief]] aus übergeht.
Der '''Rysdyker Weg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Westermarsch I]]. Die Straße geht südlich vom [[Altendeichsweg (Westermarsch) | Altendeichsweg]] ab und endet an einer Hofstelle als Sackgasse. Ein westlicher Nebenarm verläuft gen [[Hansweg]], in den die Straße vom [[Langhauser Tief]] aus übergeht.
__TOC__
__TOC__


Zeile 33: Zeile 33:


=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
Der Name "Rysdyk" ist im Wasserbau eine Fachbezeichnung für einen mit Buschwerk befestigen Deich oder Faschinendeich (Wall aus Sträuchern u.ä.). Der Straßenname bezieht sich hierbei auf den [[Hof Rysdyk]].<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> Möglich ist auch eine Benennung nach einem Familiennamen. So findet ein [[Jacob Rijsdijk]] in der Geschichte Nordens Erwähnung.
Der Name ''Rysdyk'' ist im Wasserbau eine Fachbezeichnung für einen mit Buschwerk befestigen Deich oder Faschinendeich (Wall aus Sträuchern u.ä.). Der Straßenname bezieht sich hierbei auf den [[Hof Rysdyk]].<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> Möglich ist auch eine Benennung nach einem Familiennamen. So findet ein [[Jacob Rijsdijk]] in der Geschichte Nordens Erwähnung.


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Erstmalige Erwähnung findet die Straße bzw. der Ort "Rysdyk" im Jahr 1700 als "Rysdick".<ref>StAA, Rep. 4, B I, Nr. 229b</ref> Weitere überlieferte Namen sind "Risdik" (1745), "Ryssdick" und "Rysdick" (beide 1749). 1788 findet sich erstmalig die Schreibweise "Rysdyk".<ref>StAA, Rep. 37, Nr. 993</ref>
Erstmalige Erwähnung findet die Straße bzw. der Ort Rysdyk im Jahr 1700 als ''Rysdick''.<ref>StAA, Rep. 4, B I, Nr. 229b</ref> Weitere überlieferte Namen sind ''Risdik'' (1745), ''Ryssdick'' und ''Rysdick'' (beide 1749). 1788 findet sich erstmalig die Schreibweise ''Rysdyk''.<ref>StAA, Rep. 37, Nr. 993</ref>


1594 stand an gleicher Stelle ein Haus oder Hof namens "Enno Karstens Hauß".<ref>StAA, Rep. 244, B, Nr. 2889</ref> 1824 wurde das Anwesen als "Rysedyck" und 1895 bzw. 1897 schließlich mit heutiger Schreibung verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Zum Hof gehörten 1848 zwei Wohngebäude, die insgesamt 22 Personen beherbergten.<ref>Gretje Schreiber (2009): Die Höfe in der Westermarsch, in: Heim und Herd vom 4. Juli 2009, Beilage Ostfriesischer Kurier, Nr. 6, S. 24, Nr. 6</ref>
1594 stand an gleicher Stelle ein Haus oder Hof namens ''Enno Karstens Hauß''.<ref>StAA, Rep. 244, B, Nr. 2889</ref> 1824 wurde das Anwesen als ''Rysedyck'' und 1895 bzw. 1897 schließlich mit heutiger Schreibung verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Zum Hof gehörten 1848 zwei Wohngebäude, die insgesamt 22 Personen beherbergten.<ref>Schreiber, Gretje (2009): Die Höfe in der Westermarsch. In: Heim und Herd vom 4. Juli 2009, Beilage Ostfriesischer Kurier, Nr. 6, S. 24, Nr. 6</ref>


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==