Kirchstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Kirchstraße ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norden (Stadtteil) | Norden]]. Die Straße grenzt nordwestlich an die [[Pottbackerslohne]] und südöstlich an [[Am Alten Siel]]. Nordöstlich grenzt die [[Große Lohne]] an. Über Gehwege kann man zudem östlich zum [[Burggraben]] gelangen. | Die '''Kirchstraße''' ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norden (Stadtteil) | Norden]]. Die Straße grenzt nordwestlich an die [[Pottbackerslohne]] und südöstlich an [[Am Alten Siel]]. Nordöstlich grenzt die [[Große Lohne]] an. Über Gehwege kann man zudem östlich zum [[Burggraben]] gelangen. | ||
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=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Die Kirchstraße war die Straße der Weber. Die Parzellen auf der Ostseite der Kirchstraße waren relativ klein, besaßen aber einen Garten. 1592 wird bei einem Verkauf von drei [[Warft|Warften]] in der Kirchstraße als östliche Grenze der ''Olde Dick'' ([[ | Die Kirchstraße war die Straße der Weber. Die Parzellen auf der Ostseite der Kirchstraße waren relativ klein, besaßen aber einen Garten. 1592 wird bei einem Verkauf von drei [[Warft|Warften]] in der Kirchstraße als östliche Grenze der ''Olde Dick'' (Alter Deich; gemeint ist wohl der [[Alter Süderdeich|Alte Süderdeich]]) angegeben, der vom [[Erstes Siel |Alten Siel]] kam. Die Straße wurde im Jahre 1968 mit in die Altstadtsanierung einbezogen, wodurch sie praktisch ihren gesamten nördlichen Bereich (ab der Pottbackerslohne) verloren hat.<ref>Gretje Schreiber, Norder Häuser, Die Bewohner der Kirchstraße (I), in: Ostfriesischer Kurier 13./14. Februar 1999, S. 33</ref> Dieser Bereich gehört heute weitestgehend zum [[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz]]. | ||
Der Name ist spätestens seit der Grundsteuervermessung um ca. 1870 belegt.<ref>Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)</ref> Sie dürfte jedoch bereits vor der [[Norder Vertrag|ersten urkundlichen Erwähnung Nordens]] im Jahre 1255 existiert und damit zu den ältesten Siedlungsgebieten Nordens gehören. Nach einem Stadtplan von 1882 befanden sich hier zu dieser Zeit 60, überwiegend eingeschössige Häuser.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 233</ref> | Der Name ist spätestens seit der Grundsteuervermessung um ca. 1870 belegt.<ref>Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)</ref> Sie dürfte jedoch bereits vor der [[Norder Vertrag|ersten urkundlichen Erwähnung Nordens]] im Jahre 1255 existiert und damit zu den ältesten Siedlungsgebieten Nordens gehören. Nach einem Stadtplan von 1882 befanden sich hier zu dieser Zeit 60, überwiegend eingeschössige Häuser.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 233</ref> | ||