Galgenberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Galgenberg''' ist eine kleine Anhöhe bzw. Erhebung und befindet sich in [[Ekel]], zwischen der [[Osterstraße]], der [[Juister Straße]] und [[Am Galgenberg]] | Der '''Galgenberg''' ist eine kleine Anhöhe bzw. Erhebung und befindet sich in [[Ekel]], zwischen der [[Osterstraße]], der [[Juister Straße]] und [[Am Galgenberg]], auf dem sich in früheren Jahren der Galgen der Stadt befand. | ||
== Geschichte == | |||
Sicher ist, dass bereits spätestens ab 1755 Hinrichtungen auf einem [[Galgenplatz]] am Norder [[Marktplatz]] stattgefunden haben. In welchem Zeitraum der Galgenberg daher als Richtstätte genutzt wurde, lässt sich nicht mehr nachvollziehen, ebenso wenig, warum sich der städtische Galgen einst auf dem Gebiet der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] befand. Der einfachste Erklärungsansatz ist, dass eine Art Abkommen zwischen der Stadt und der Sandbauerschaft bestand. In früheren Jahren war es üblich, dass Richtstätten außerhalb der Stadtgrenzen errichtet wurden, um Einheimische wie auch Reisende zur absoluten Einhaltung der örtlichen Gesetze anzuhalten und potentiellen Verbrechern abzuschrecken. | |||
Südöstlich des Galgenbergs befindet sich der [[Hexenkolk]], wo der Hexerei verdächtige Personen der sogenannten | Den Galgenberg ist am besten von der [[Juister Straße]] aus zu erkennen. In etwa gegenüber des [[MediCenter |MediCenters]] geht eine kleine Stichstraße der Juister Straße ab, die auf den Galgenberg führt. Bis zum Ausbau der Straßen Am Galgenberg und der Osterstraße war der Galgenberg auch von Weitem als deutliche Erhebung in der Landschaft erkennbar. | ||
Südöstlich des Galgenbergs befindet sich der [[Hexenkolk]], wo der Hexerei verdächtige Personen der sogenannten ''Wasserprobe'' unterzogen wurden. | |||
==Galgenland== | ==Galgenland== | ||
Das Gebiet um den Galgenberg wird auch | Das Gebiet um den Galgenberg wird auch ''Galgenland'' genannt. Diese Stücklande waren im Besitz von Franz Ferdinand Freiherr von Knyphausen, Besitzer der Herrlichkeit Lütetsburg, der das Land 1704 an den ehemaligen Drosten von Schleppegrell, Besitzer der [[Osterburg]], veräußerte. Der Lütetsburger Galgen befand sich dabei jedoch nicht auf dem Galgenberg, sondern in etwa auf dem Grund des heutigen [[Hilfeleistungszentrum|Hilfeleistungszentrums]] am östlichen Ende der [[Osterstraße]]. | ||
==Quellenverzeichnis== | ==Quellenverzeichnis== | ||