Mandepolder: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Mandepolder wurde ursprünglich ''Interessenten-, Genosssenschafts-, Communion-Polder'', kurz ''Mandepolder'' genannt und liegt außerhalb der Hauptdeichlinie. Der [[Mandepolderweg]] führt in nördliche Richtung direkt auf den Polder zu. Im Osten grenzt der Lütetsburger Polder an, der, wie der Name bereits erkennen lässt, zur Nachbargemeinde Hage gehört. | Der Mandepolder wurde ursprünglich ''Interessenten-, Genosssenschafts-, Communion-Polder'', kurz ''Mandepolder'' genannt und liegt außerhalb der Hauptdeichlinie. Der [[Mandepolderweg]] führt in nördliche Richtung direkt auf den Polder zu. Im Osten grenzt der Lütetsburger Polder an, der, wie der Name bereits erkennen lässt, zur Nachbargemeinde Hage gehört. | ||
Nach der Erschließung wurde das Land an Siedlungswillige in Erbpacht veräußert. Als Gebühr wurden pro [[Gras]] ein Reichstaler fällig. Bis heute wird er ackerbaulich genutzt, ist jedoch nicht besiedelt. Die dem Deich bzw. Polder vorgelagerten Salzwiesen ([[Heller]]) werden ''Mandeheller'' genannt. | Nach der Erschließung wurde das Land an Siedlungswillige in Erbpacht veräußert. Als Gebühr wurden pro [[Gras]] ein Reichstaler fällig. Bis heute wird er ackerbaulich genutzt, ist jedoch nicht besiedelt. Die dem Deich bzw. Polder vorgelagerten, nicht flutsicheren Salzwiesen ([[Heller]]) werden ''Mandeheller'' genannt. | ||
Trotz seiner ansehnlichen Deichhöhe wurde der Mandepolder bei der letzten großen [[Sturmflut 1962|Sturmflut im Jahre 1962]] überschwemmt. Das Land konnte jedoch in den Folgejahren zurückgewonnen werden. | Trotz seiner ansehnlichen Deichhöhe wurde der Mandepolder bei der letzten großen [[Sturmflut 1962|Sturmflut im Jahre 1962]] überschwemmt. Das Land konnte jedoch in den Folgejahren zurückgewonnen werden. | ||