Grundschule Leybuchtpolder: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Bau der Schule ist eng mit der Besiedlung des Ortes verbunden, dessen Eindeichung erst 1952 abgeschlossen wurde. 1955 begannen die Bauarbeiten an der Schule, für den umfangreiche Erdrammarbeiten nötig waren. Bis zu 18 Meter lange Holzbalken festigten das Fundament der Schule.<ref name=":1">[https://www.grundschule-leybucht.de/schulchronik.php Chronik der Grundschule Leybuchtpolder], abgerufen am 16. Juni 2021</ref> Der Unterricht wurde noch vor der Fertigstellung am 5. Dezember 1955 mit 64 Schülern aufgenommen, von diesen waren 24 Kinder von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 149</ref> 17 Kinder kamen vom Osteeler Altendeich.<ref name=":1" /> Bis zum Bau der Schule mussten alle Schüler aus Leybuchtpolder die [[Neuwesteeler Schule]] besuchen.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 150</ref> Das Schulgebäude umfasste drei Klassen- und zwei Gruppenräume nebst einem Werkraum und einer Lehrküche. Eine eigene Bühne animierte zum Theater spielen, schon zum einjährigen Jubiläum führten die Schüler hier ein Krippenspiel auf. Bis zum Bau der [[ | Der Bau der Schule ist eng mit der Besiedlung des Ortes verbunden, dessen Eindeichung erst 1952 abgeschlossen wurde. 1955 begannen die Bauarbeiten an der Schule, für den umfangreiche Erdrammarbeiten nötig waren. Bis zu 18 Meter lange Holzbalken festigten das Fundament der Schule.<ref name=":1">[https://www.grundschule-leybucht.de/schulchronik.php Chronik der Grundschule Leybuchtpolder], abgerufen am 16. Juni 2021</ref> Der Unterricht wurde noch vor der Fertigstellung am 5. Dezember 1955 mit 64 Schülern aufgenommen, von diesen waren 24 Kinder von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 149</ref> 17 Kinder kamen vom Osteeler Altendeich.<ref name=":1" /> Bis zum Bau der Schule mussten alle Schüler aus Leybuchtpolder die [[Neuwesteeler Schule]] besuchen.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 150</ref> Das Schulgebäude umfasste drei Klassen- und zwei Gruppenräume nebst einem Werkraum und einer Lehrküche. Eine eigene Bühne animierte zum Theater spielen, schon zum einjährigen Jubiläum führten die Schüler hier ein Krippenspiel auf. Bis zum Bau der [[Lutherkirche]] diente einer der Klassenräume für den Gottesdienst.<ref name=":1" /> | ||
1959 sackte der sich zwischen dem Hauptgebäude und dem Toilettentrakt befindliche Verbindungstrakt ab, da dieser nicht auf gerammten Pfählen errichtet wurde. Dadurch konnte das Gebäude zunächst nicht mehr durch den Haupteingang betreten werden. | 1959 sackte der sich zwischen dem Hauptgebäude und dem Toilettentrakt befindliche Verbindungstrakt ab, da dieser nicht auf gerammten Pfählen errichtet wurde. Dadurch konnte das Gebäude zunächst nicht mehr durch den Haupteingang betreten werden. | ||