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Der '''Neue Friedhof''' (auch: ''Parkfriedhof'') befindet sich rund um die heutigen Straßenzüge [[Samson-Allee]], [[Eselspfad]], [[Vor dem Friedhof]], [[Kiefernweg]] und [[Barenbuscher Weg]]. Er löste 1879 den [[Alter Friedhof|alten Friedhof]] am [[Marktplatz]] ab. Zunächst noch auf dem Gebiet der Norder Umlandgemeinde [[Sandbauerschaft]], gehörte die Fläche ab 1900 unmittelbar zum Stadtgebiet. Aufgrund seiner parkähnlichen Anlage wird er auch als '''Parkfriedhof''' bezeichnet. Neben dem [[Friedhof Leybuchtpolder]] und dem [[Friedhof Bargebur]] ist er einer von drei noch als solcher genutzten Friedhöfe.
Der '''Neue Friedhof''' (auch: ''Parkfriedhof'') befindet sich rund um die heutigen Straßenzüge [[Samson-Allee]], [[Eselspfad]], [[Vor dem Friedhof]], [[Kiefernweg]] und [[Barenbuscher Weg]]. Er löste 1879 den [[Alter Friedhof|alten Friedhof]] am [[Marktplatz]] ab. Zunächst noch auf dem Gebiet der Norder Umlandgemeinde [[Sandbauerschaft]], gehörte die Fläche ab 1900 unmittelbar zum Stadtgebiet. Aufgrund seiner parkähnlichen Anlage wird er auch als ''Parkfriedhof'' bezeichnet. Neben dem [[Friedhof Leybuchtpolder]] und dem [[Friedhof Bargebur]] ist er einer von drei noch genutzten Friedhöfe im Stadtgebiet.


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Für die Trauerandachten erbaute man eine Kapelle, neben der eine Dienstwohnung für den Friedhofswärter angelegt wurde. In einigen Metern Entfernung wurde eine Leichenhalle erbaut. Heute befindet sich diese unmittelbar in dem vorgenannten Gebäudekomplex. Da auch der neue Friedhof bald zu klein wurde, erweiterte man ihn um weitere Flächen in nördlicher Richtung, entlang des [[Kiefernweg|Kiefernwegs]] und des [[Barenbuscher Weg|Barenbuscher Wegs]]. Bei Bedarf kann diese neue Erweiterungsfläche um weitere 5.000 bis 6.000 qm in nördliche Richtung anwachsen. Hier wird eine Grünfläche für diesen Fall vorgehalten. Die Glocke wird mittlerweile elektronisch bedient und liegt in der nördlichen Hälfte des originären Friedhofs.
Für die Trauerandachten erbaute man eine Kapelle, neben der eine Dienstwohnung für den Friedhofswärter angelegt wurde. In einigen Metern Entfernung wurde eine Leichenhalle erbaut. Heute befindet sich diese unmittelbar in dem vorgenannten Gebäudekomplex. Da auch der neue Friedhof bald zu klein wurde, erweiterte man ihn um weitere Flächen in nördlicher Richtung, entlang des [[Kiefernweg|Kiefernwegs]] und des [[Barenbuscher Weg|Barenbuscher Wegs]]. Bei Bedarf kann diese neue Erweiterungsfläche um weitere 5.000 bis 6.000 qm in nördliche Richtung anwachsen. Hier wird eine Grünfläche für diesen Fall vorgehalten. Die Glocke wird mittlerweile elektronisch bedient und liegt in der nördlichen Hälfte des originären Friedhofs.


Grob unterteilt wird der Friedhof in einen regulären Bereich, einen kleinen Soldatenfriedhof, einen Kinderfriedhof sowie mehrere Flächen für Urnen- und Wiesengräber, die sich vor allem auf der nördlichen Erweiterungsfläche befinden. Weiterhin befindet sich nordöstlich der Kapelle ein [[Jüdischer Friedhof|separater Friedhof für Juden]], dessen Ursprung bereits auf das 16. Jahrhundert zurückgeht.
Grob unterteilt wird der Friedhof in einen regulären Bereich, einen kleinen Soldatenfriedhof, einen Kinderfriedhof sowie mehrere Flächen für Urnen- und Wiesengräber, die sich vor allem auf der nördlichen Erweiterungsfläche befinden. Weiterhin befindet sich nordöstlich der Kapelle ein [[Jüdischer Friedhof|separater Friedhof für Juden]], dessen Ursprung bereits auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Die einzelnen Gräberreihen sind mit Grenzsteinen an den Hauptwegen ausgewiesen.


==Trivia==
==Trivia==