Zweites Siel: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Zweite Siel''' (auch: ''Zweites Norder Siel'') | Das '''Zweite Siel''' (auch: ''Zweites Norder Siel'') war der Nachfolgebau des weiter nördlich liegenden [[Erstes Siel|Ersten Siels]]. Es entstand im Zuge der Bauarbeiten zum [[Norder Hafen]]. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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Der Bau kostete 4.537 Gulden und 9 Stüber kostete. Nachdem über Jahrhunderte Sturmfluten und Versandungen die aus Holz erbauten Siele immer wieder zerstörten, baute man 1757 zum ersten Mal einen Siel aus Stein. Wesentliche Teil des Siels wurden erst 1931 abgerissen, nachdem es durch den Bau des [[Leybuchtsiel|Leybuchtsiels]] im Jahre 1929 seine Bedeutung verlor.<ref name=":0" /> Am Norder Hafen befinden sich jedoch bis heute Überbleibsel des Siels als Andenken an dieses. | |||
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Version vom 10. August 2021, 23:17 Uhr
Zweites Siel | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | um 1570 | |||||||
| Erbauer | Stadt Norden | |||||||
| Bauweise | Siel | |||||||
| Erhaltungszustand | teilweise erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Am Hafen
26506 Norden | |||||||
Das Zweite Siel (auch: Zweites Norder Siel) war der Nachfolgebau des weiter nördlich liegenden Ersten Siels. Es entstand im Zuge der Bauarbeiten zum Norder Hafen.
Geschichte
Nachdem das Erste Siel durch die Neulandgewinnung und den Bau des Neuen Süderdeiches bis 1583 seine Bedeutung verlor, übernahm das schon ab etwa 1570 errichtete Zweite Siel die Aufgabe der Stadtentwässerung.[1]
Der Bau kostete 4.537 Gulden und 9 Stüber kostete. Nachdem über Jahrhunderte Sturmfluten und Versandungen die aus Holz erbauten Siele immer wieder zerstörten, baute man 1757 zum ersten Mal einen Siel aus Stein. Wesentliche Teil des Siels wurden erst 1931 abgerissen, nachdem es durch den Bau des Leybuchtsiels im Jahre 1929 seine Bedeutung verlor.[1] Am Norder Hafen befinden sich jedoch bis heute Überbleibsel des Siels als Andenken an dieses.
Funktionsweise
Siele dienten seit ihrer Entstehung vorwiegend der Entwässerung der tiefliegenden Marschgebiete. Vor dem Bau des Leybuchtsiels war auch das Norder Tief den Tiden (Ebbe und Flut) unterworfen. Bei Flut schlossen sich die Sieltore durch den entstehenden Wasserdruck, sodass sich das aus den Marschgebieten zum Siel laufende Wasser anstauen konnte. Bei Ebbe ließ der von außen drängende Wasserdruck nach, sodass die Tore sich nun durch den inneren Wasserdruck öffneten und das Wasser aus dem Entwässerungsgraben (niederdeutsch: Schloot) drückte.