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Unklar ist, wo die Theelacht tagte. Am naheliegendsten ist ihr Zusammenkunftsort im ehemaligen Rathaus. Nachdem der Vorgängerbau des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]] in 1531 von [[Balthasar von Esens]] niedergerissen wurde, tagte die Theelacht vorübergehend im [[Weinhaus]], bis sie in die bis heute genutzte, sogenannte Theelkammer im Alten Rathaus umziehen konnte.
Unklar ist, wo die Theelacht tagte. Am naheliegendsten ist ihr Zusammenkunftsort im ehemaligen Rathaus. Nachdem der Vorgängerbau des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]] in 1531 von [[Balthasar von Esens]] niedergerissen wurde, tagte die Theelacht vorübergehend im [[Weinhaus]], bis sie in die bis heute genutzte, sogenannte Theelkammer im Alten Rathaus umziehen konnte.


In den Wirren des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] sowie der Inflation und Währungsreform ging das Gemeinleben der Theelacht weitestgehend verloren, konnte jedoch nach 1945 wieder vom Theelachter [[Johannes Fleeth]] zu neuem Leben erweckt werden.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 11</ref>
In den Wirren des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] sowie der Inflation und Währungsreform ging das Gemeinleben der Theelacht weitestgehend verloren, konnte jedoch nach 1945 wieder vom Theelachter [[Johannes Fleeth]] zu neuem Leben erweckt werden.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 11</ref> Im Dezember 1949 fand dann die erste Tagung der Nachkriegszeit wie gewohnt in der [[Theelkammer]] statt.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 61</ref>


Heute gehören noch etwa 450 Hektar Land zur Theelacht, wobei diese im Grundbuch nicht mehr als Eigentümerin vermerkt nicht. Dennoch werden nach wie vor Einkünfte aus der Verpachtung erwirtschaftet, die halbjährliche an die Anteilseigner ausgezahlt werden. Der Betrag ist mehr symbolisch. Als einzige der drei Traditionsgesellschaften kann nur die [[Leegemoorgesellschaft]] noch nennenswerte Einkünfte erzielen, was vor allem auf die Pachteinnahmen der Gewerbebetriebe in [[Leegemoor]] zurückzuführen ist.
Heute gehören noch etwa 450 Hektar Land zur Theelacht, wobei diese im Grundbuch nicht mehr als Eigentümerin vermerkt nicht. Dennoch werden nach wie vor Einkünfte aus der Verpachtung erwirtschaftet, die halbjährliche an die Anteilseigner ausgezahlt werden. Der Betrag ist mehr symbolisch. Als einzige der drei Traditionsgesellschaften kann nur die [[Leegemoorgesellschaft]] noch nennenswerte Einkünfte erzielen, was vor allem auf die Pachteinnahmen der Gewerbebetriebe in [[Leegemoor]] zurückzuführen ist.