Conerus-Schule: Unterschied zwischen den Versionen
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Nachdem die Schülerzahlen während des Zweiten Weltkriegs sanken, zogen sie nach Kriegsende wieder deutlich an. An unterschiedlichen Gebäuden, wie zum Beispiel am [[Jugendheim]] in der [[Klosterstraße]] fand nun der Unterricht statt. Erst 1954 wurde seitens der Behörden der Beschluss für einen Neubau gefasst. Berufsschuldirektor [[Conrad Heeren]] fasste 1955 zusammen, dass nun "zum dritten Male die Hoffnung" besteht, dass "dem Berufsschulwesen in Norden endlich eine würdige Schule gebaut wird, die als Bildungssstätte für die gesamte werktätige Jugend dienen kann." Doch erst fünf Jahre später wurde der Bau fertiggestellt, das alte Schulgebäude wurde im selben Jahr abgebrochen.<ref name=":3">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 81</ref> | Nachdem die Schülerzahlen während des Zweiten Weltkriegs sanken, zogen sie nach Kriegsende wieder deutlich an. An unterschiedlichen Gebäuden, wie zum Beispiel am [[Jugendheim]] in der [[Klosterstraße]] fand nun der Unterricht statt. Erst 1954 wurde seitens der Behörden der Beschluss für einen Neubau gefasst. Berufsschuldirektor [[Conrad Heeren]] fasste 1955 zusammen, dass nun "zum dritten Male die Hoffnung" besteht, dass "dem Berufsschulwesen in Norden endlich eine würdige Schule gebaut wird, die als Bildungssstätte für die gesamte werktätige Jugend dienen kann." Doch erst fünf Jahre später wurde der Bau fertiggestellt, das alte Schulgebäude wurde im selben Jahr abgebrochen.<ref name=":3">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 81</ref> Noch bis 1953 veranstalte der [[Schützenbund Norden|Norder Schützenbund]] auf dem heutigen Schulgelände seine alljährlichen Schützenfeste, die wegen des Baus der Schule in den Folgejahren auf dem [[Marktplatz]] stattfanden.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 7. August 2021, S. 6</ref> | ||
Nach Fertigstellung wurden in der Schule neben dem klassischen Unterricht auch weitere Schulformen angeboten, so etwa von 1971/1972 bis 1980 die Berufsaufbauschule (BAS Wirtschaft/Technik), in der seinerzeit befähigte [[Realschule|Realschulabsolventen]] die Möglichkeit hatten, sich in Abendkursen fortzubilden, zum Beispiel für ein Studium an einer Fachhochschule. Ab 1975 gab es die Fachoberschule Technik (FOS-T) und Wirtschaft (FOS-W).<ref name=":3" /> Von 1977 bis 1983 existierte die Höhere Handelsschule. Seit 1978 bzw. 1980 gibt es das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) sowie das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ). Ab 1989/1990 richtete man die Berufsschulfachklassen (BFS) mit den Schwerpunkten Informatik und Sozialpflege sowie die Berufsfachschulen Wirtschaft und Altenpflege ein. Letztere befinden sich seitdem in der [[Pestalozzischule]]. Zum 1. August 1994 wurde ein Fachgymnasium Wirtschaft (FGW) eingeführt, wo seitdem die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) erworben werden kann.<ref name=":4">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 82</ref> | |||
Erstmalig hielt die Digitalisierung bzw. Elektronische Datenverarbeitung im Jahr 1992 Einzug in die Schule.<ref name=":4" /> Seit 1998 verfügt die Schule über einen Zugang zum Internet.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 84</ref> | Erstmalig hielt die Digitalisierung bzw. Elektronische Datenverarbeitung im Jahr 1992 Einzug in die Schule.<ref name=":4" /> Seit 1998 verfügt die Schule über einen Zugang zum Internet.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 84</ref> | ||