Heimstätten: Unterschied zwischen den Versionen
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Für einfache Baracken ungewöhnlich wurden sie noch 1914 an die [[Stromversorgung]] angeschlossen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 16</ref> Nach dem Krieg wurden die Baracken ab 1920 (Einführung des Reichsheimstättengesetzes), spätestens ab 1922 (Gründung des Wohnungsbauunternehmens ''Niedersächsische Heimstätte''; kurz: ''N.S.H.'') als Unterkunft für heimkehrende und wohnungslos gewordene Soldaten sowie ihrer Familien genutzt. Die ''Niedersächsische Heimstätte'' war das Organ der staatlichen Wohnungspolitik und verantwortliche viele Siedlungs- und Wohnungsbauprojekte, darunter auch die Besiedlung von [[Neuwesteel]] ab 1934. | Für einfache Baracken ungewöhnlich wurden sie noch 1914 an die [[Stromversorgung]] angeschlossen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 16</ref> Nach dem Krieg wurden die Baracken ab 1920 (Einführung des Reichsheimstättengesetzes), spätestens ab 1922 (Gründung des Wohnungsbauunternehmens ''Niedersächsische Heimstätte''; kurz: ''N.S.H.'') als Unterkunft für heimkehrende und wohnungslos gewordene Soldaten sowie ihrer Familien genutzt. Die ''Niedersächsische Heimstätte'' war das Organ der staatlichen Wohnungspolitik und verantwortliche viele Siedlungs- und Wohnungsbauprojekte, darunter auch die Besiedlung von [[Neuwesteel]] ab 1934. | ||
Die Baracken wurden noch bis 1965 bzw. 1966 zu Wohnzwecken genutzt und anschließend abgebrochen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 49</ref> Heute befindet sich auf dem Grund die [[Wohnanlage Marienthal]] der [[AWO Norden]]. | |||
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