Ekeler Vorwerk: Unterschied zwischen den Versionen
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Spätestens seit dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befand sich hier der ''Gasthof Dittrich'' bzw. ''Dittrichsche Gasthof''. Am Tage des Kriegsendes (11. November) sprach hier ein Arbeiter- und Soldatenrat zu einer dichtgedrängten Volksmenge.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 17</ref> Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Haus und Garten auch als [[Schützenhaus]] genutzt. Im Jahre 1950 befand sich hier kurzfristig ein provisorisches Kino als Ersatz für das wegen baulicher Mängel geschlossene [[Metropol-Theater]], ehe der Betrieb dort wieder aufgenommen werden konnte.<ref>[http://www.allekinos.com/NORDENMetropol.htm Geschichte des Metropol-Theaters], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> Der Garten wurde um 1960 abgeholzt und bebaut. Hier entstanden zahlreiche Wohnhäuser. | Spätestens seit dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befand sich hier der ''Gasthof Dittrich'' bzw. ''Dittrichsche Gasthof''. Am Tage des Kriegsendes (11. November) sprach hier ein Arbeiter- und Soldatenrat zu einer dichtgedrängten Volksmenge.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 17</ref> Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Haus und Garten auch als [[Schützenhaus]] genutzt. Im Jahre 1950 befand sich hier kurzfristig ein provisorisches Kino als Ersatz für das wegen baulicher Mängel geschlossene [[Metropol-Theater]], ehe der Betrieb dort wieder aufgenommen werden konnte.<ref>[http://www.allekinos.com/NORDENMetropol.htm Geschichte des Metropol-Theaters], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> Der Garten wurde um 1960 abgeholzt und bebaut. Hier entstanden zahlreiche Wohnhäuser. | ||
2010 wurde das steinerne Wohnhaus teilweise instandgesetzt und an der Nordseite mit dem markanten Schriftzug ''Ekeler Vorwerk'' versehen. Bis etwa 2008 war hier das Geschäft ''H. Wiesner Fußboden- und Innenausbau GmbH'' ansässig. | 2010 wurde das steinerne Wohnhaus teilweise instandgesetzt und an der Nordseite mit dem markanten Schriftzug ''Ekeler Vorwerk'' versehen. Bis etwa 2008 war hier das Geschäft ''H. Wiesner Fußboden- und Innenausbau GmbH'' ansässig. Das Hauptgebäude wird als Wohnhaus genutzt, die Scheune beherbergt seit etwa 2008 eine Freikirche (Philadelphia Community). Nebenräume der Scheune werden von der Partei [[Bündnis '90 Die Grünen]] genutzt. Dahinter befindet sich ein kleines Dojo. | ||
== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||
Das Gebäude besteht aus einem Wohnhaus und einer Scheune | Das Gebäude besteht aus einem steinernen Wohnhaus im Stile der [[Liste der Burgen und Wehrhäuser|Burgen ostfriesischen Typus]] und einer Scheune mit Nebengebäuden. Das Haupthaus (Steinhaus) ist mehr oder minder im originalgetreuen Zustand. | ||
==Galerie== | ==Galerie== | ||