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1668 starb Edzard Ferdinand, sodass der Besitz an seinen Sohn [[Friedrich Ulrich Cirksena|Friedrich Ulrich]] fiel. Nach dessen Tod im Jahre 1710 wiederum fiel es an den Grafen von Wied-Runkel, der die Tochter von Friedrich Ulrich geheiratet hatte und damit erbberechtigt war. 1694 und 1708 wurde das ohnehin schon stattliche Gebäude durch den Ankauf und den Ausbau in nördlicher Richtung weiter vergrößert und erhielt einen Treppenturm ähnlich der des Torenhuses und des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]]. 1755 wurde der rechte Gebäudeteil von der Familie ''von Closter'' erworben, weshalb es zu dieser Zeit auch ''Kloster'' genannt wurde, obgleich es mit einem solchen nichts gemein hatte.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Der linke Teil gehörte vom gleichen Jahr an dem [[Stadtrat|Ratsherren]] aus der niederländisch-ostfriesischen Familie ''Thoden van Felsen''.<ref name=":1" /> 1791 fiel das Gebäude an das Geschlecht derer von Innhausen und Knyphausen (vermutlich in Person des Abkömmlings Carl-Gustav aus Leer).<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 192</ref>
1668 starb Edzard Ferdinand, sodass der Besitz an seinen Sohn [[Friedrich Ulrich Cirksena|Friedrich Ulrich]] fiel. Nach dessen Tod im Jahre 1710 wiederum fiel es an den Grafen von Wied-Runkel, der die Tochter von Friedrich Ulrich geheiratet hatte und damit erbberechtigt war. 1694 und 1708 wurde das ohnehin schon stattliche Gebäude durch den Ankauf und den Ausbau in nördlicher Richtung weiter vergrößert und erhielt einen Treppenturm ähnlich der des Torenhuses und des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]]. 1755 wurde der rechte Gebäudeteil von der Familie ''von Closter'' erworben, weshalb es zu dieser Zeit auch ''Kloster'' genannt wurde, obgleich es mit einem solchen nichts gemein hatte.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Der linke Teil gehörte vom gleichen Jahr an dem [[Stadtrat|Ratsherren]] aus der niederländisch-ostfriesischen Familie ''Thoden van Felsen''.<ref name=":1" /> 1791 fiel das Gebäude an das Geschlecht derer von Innhausen und Knyphausen (vermutlich in Person des Abkömmlings Carl-Gustav aus Leer).<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 192</ref>


Bis zum Bau des [[Postamt|Postamtes]] im Jahre 1908 diente das Gebäude als solches.<ref name=":2" /> Um Platz für den Bau zu schaffen, wurde der linke Teil abgebrochen, sodass heute nur noch der rechte übrig ist, in dem sich seit 1922 die Druckerei [[Otto G. Soltau GmbH|Otto G. Soltau]] befindet.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 12. März 2021</ref> Seit dem 30. April 2015 ist hier zudem der Radiosender [[Radio Nordseewelle]] ansässig.<ref>[https://www.nlm.de/fileadmin/dateien/aktuell/Ausschreibung_UKW_Inselradio_Final_v_24-9-13.pdf Bekanntmachung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt], abgerufen am 8. Mai 2021</ref>
Von 1859 bis zur Fertigstellung des [[Postamt|Postamtes]] im Jahre 1908 diente das Gebäude als solches.<ref name=":2" /><ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 9</ref> Um Platz für den Bau zu schaffen, wurde der linke Teil abgebrochen, sodass heute nur noch der rechte übrig ist, in dem sich seit 1922 die Druckerei [[Otto G. Soltau GmbH|Otto G. Soltau]] befindet.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 12. März 2021</ref> Seit dem 30. April 2015 ist hier zudem der Radiosender [[Radio Nordseewelle]] ansässig.<ref>[https://www.nlm.de/fileadmin/dateien/aktuell/Ausschreibung_UKW_Inselradio_Final_v_24-9-13.pdf Bekanntmachung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt], abgerufen am 8. Mai 2021</ref>


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==