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Die '''Alte Mühlenbrücke''' verbindet den südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]] mit dem [[Popke-Fegter-Platz]] bzw. früher der [[Bahnhofstraße]] bzw. [[Bundesstraße|Chaussee]] über das [[Galgentief]]. Ihren Namen hat sie von anliegenden den [[Zwillingsmühlen]] erhalten. Sie ist das ältere Pendant zur weiter südwestlich verlaufenden [[Neue Mühlenbrücke|Neuen Mühlenbrücke]].
Die '''Alte Mühlenbrücke''' verbindet den südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]] mit dem [[Popke-Fegter-Platz]] bzw. früher der [[Bahnhofstraße]] bzw. [[Bundesstraße|Chaussee]] über das [[Galgentief]]. Ihren Namen hat sie von anliegenden den [[Zwillingsmühlen]] erhalten. Sie ist das ältere Pendant zur weiter südwestlich verlaufenden [[Neue Mühlenbrücke|Neuen Mühlenbrücke]].
[[Datei:Neuer Weg Brückstraße Galgentief Norder Tief Südeingang 1908.jpg|links|mini|331x331px|Die Alte Mühlenbrücke über das [[Galgentief]] im Jahre 1908. Im Hintergrund der [[Neuer Weg|Neue Weg]].]]
==Geschichte==
==Geschichte==
Auch wenn die Brücke im Laufe der Jahrzehnte mehrfach renoviert wurde, geht sie im Kern auf eine um 1848 erbaute Brücke zurück, die hier die [[Bundesstraße]] (Chaussee) mit dem Neuen Weg geplant werden sollte. Bis dahin war dieser eine Sackgasse bzw. hatte nur nach links und rechts Anbindung an die [[Dammstraße]] sowie die [[Brückstraße]], die bis dahin das südliche Einfallstor der Stadt war.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 124</ref>  
[[Datei:Neuer Weg Brückstraße Galgentief Norder Tief Südeingang 1908.jpg|links|mini|331x331px|Die Alte Mühlenbrücke über das [[Galgentief]] im Jahre 1908. Im Hintergrund der [[Neuer Weg|Neue Weg]].]]Auch wenn die Brücke im Laufe der Jahrzehnte mehrfach renoviert wurde, geht sie im Kern auf eine um 1848 erbaute Brücke zurück, die hier die [[Bundesstraße]] (Chaussee) mit dem Neuen Weg geplant werden sollte. Bis dahin war dieser eine Sackgasse bzw. hatte nur nach links und rechts Anbindung an die [[Dammstraße]] sowie die [[Brückstraße]], die bis dahin das südliche Einfallstor der Stadt war.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 124</ref>  


Anwohner befürchteten beim Bau der Brücke, dass diese eine derartige Höhe erreichen würde, dass ihre Häuser nach Fertigstellung des Baus unterhalb der Brücke liegen und diese damit im Wert sinken würden. Die Bedenken fanden ebenso wenig Beachtung wie jene der [[Norder Fehngesellschaft]], die sich für eine hölzerne bzw. drehbare Brücke einsetzten. Stattdessen wurde sie starr errichtet und mit Klinkersteinen bepflastert.<ref name=":0" />  
Anwohner befürchteten beim Bau der Brücke, dass diese eine derartige Höhe erreichen würde, dass ihre Häuser nach Fertigstellung des Baus unterhalb der Brücke liegen und diese damit im Wert sinken würden. Die Bedenken fanden ebenso wenig Beachtung wie jene der [[Norder Fehngesellschaft]], die sich für eine hölzerne bzw. drehbare Brücke einsetzten. Stattdessen wurde sie starr errichtet und mit Klinkersteinen bepflastert.<ref name=":0" />