Döpke: Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Die Ursprünge des Unternehmens finden sich in einer kleinen Schmiede, die sich in einem nicht mehr existenten Nebengebäude der [[Alte Molkerei|Alten Molkerei]] an der [[Westerstraße]] befand. Das ursprüngliche Stammhaus wurde vom Unternehmensgründer [[Heinrich Döpke]] im Jahre 1878.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 215</ref> Es befand sich an der [[Mackeriege]] 3 in unmittelbarer Nähe zum späteren Arbeitsamt. In diesem Bau befand sich nach dem Auszug viele Jahre eine Werkstatt der ARGE bzw. des Jobcenters (''Gemeinnützige Ausbildungs | Die Ursprünge des Unternehmens finden sich in einer kleinen Schmiede, die sich in einem nicht mehr existenten Nebengebäude der [[Alte Molkerei|Alten Molkerei]] an der [[Westerstraße]] befand. Das ursprüngliche Stammhaus wurde vom Unternehmensgründer [[Heinrich Döpke]] im Jahre 1878.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 215</ref> Es befand sich an der [[Mackeriege]] 3 in unmittelbarer Nähe zum späteren Arbeitsamt. In diesem Bau befand sich nach dem Auszug viele Jahre eine Werkstatt der ARGE bzw. des Jobcenters (''Gemeinnützige Ausbildungs Gesellschaft Norden''; kurz: ''GAG Norden''). Seit dem Abriss steht hier ein Mehrparteienhaus. | ||
Das Unternehmen prosperierte schon bald. Gerade einmal zehn Jahre nach der Gründung erhielt Döpke auf der Ostfriesischen Ausstellung für Gewerbe und Landwirtschaft in Emden ein Diplom und die bronzene Medaille. Auf der Gewerbeausstellung in Norden im Jahre 1894 gewann das Unternehmen für seine herausragenden Schmiedearbeiten den höchsten, mit 150 Mark dotierten Ehrenpreis. Ab den 1890er Jahren begann Döpke mit der Fertigung von Pumpen, Dampföfen, Blitzableitern, landwirtschaftlichen Geräten und Molkereianlagen. Auch sonst zeichnete sich das Unternehmen durch hohe Innovation aus. Als Norden 1914 einen Anschluss an das Stromnetz bekam, verfügte der Betrieb längst über einen eigenen Generator, mit dem auch benachbarte Objekte versorgt wurden.<ref name=":0" /> | Das Unternehmen prosperierte schon bald. Gerade einmal zehn Jahre nach der Gründung erhielt Döpke auf der Ostfriesischen Ausstellung für Gewerbe und Landwirtschaft in Emden ein Diplom und die bronzene Medaille. Auf der Gewerbeausstellung in Norden im Jahre 1894 gewann das Unternehmen für seine herausragenden Schmiedearbeiten den höchsten, mit 150 Mark dotierten Ehrenpreis. Ab den 1890er Jahren begann Döpke mit der Fertigung von Pumpen, Dampföfen, Blitzableitern, landwirtschaftlichen Geräten und Molkereianlagen. Auch sonst zeichnete sich das Unternehmen durch hohe Innovation aus. Als Norden 1914 einen Anschluss an das Stromnetz bekam, verfügte der Betrieb längst über einen eigenen Generator, mit dem auch benachbarte Objekte versorgt wurden.<ref name=":0" /> | ||