Doepke Schaltgeräte: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 24: Zeile 24:
==Geschichte==
==Geschichte==


Am 3. Januar 1956 gründeten [[Franz Doepke]] und sein Partner Engels das Elektrotechnikunternehmen an der [[Große Mühlenstraße 21|Großen Mühlenstraße 21]]. Zu Beginn produzierten sie Unfall- und Brandschutzgeräte. Als 1977 das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] erschlossen wurde, gehörte das aufstrebende Norder Unternehmen zu den ersten ansiedelnden Unternehmen an der [[Stellmacherstraße]]. Der Umzug erfolgte unmittelbar zum 1. Januar des Jahres. Schon 1989 arbeiteten bereits 130 Mitarbeiter für Doepke, der zwischenzeitlich Alleininhaber geworden war.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 291</ref>
Am 3. Januar 1956 gründeten [[Franz Doepke]] und [[August-Wilhelm Engels]] das Elektrotechnikunternehmen an der [[Große Mühlenstraße 21|Großen Mühlenstraße 21]]. Zu Beginn produzierten sie Unfall- und Brandschutzgeräte und experimentierten damals bereits mit Fehlerstromschutzschaltern (FI-Schaltern / RCD-Schaltern), die damals noch nicht gesetzlich vorgeschrieben waren. 1963 zog das Unternehmen in eine alte Schule in [[Süderneuland]]., 1970 in die [[Doornkaatlohne]].<ref name=":0">[https://www.doepke.de/de/ueber-uns/unternehmen/ Chronologie des Unternehmens], abgerufen am 22. Juli 2021</ref> [[ToDo]]


Das stetig wachsende Unternehmen gehört heute zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt und exportiert seine Produkte auch nach Übersee. Produziert werden heute vor allem Fehlerstromschutzeinrichtungen.<ref>[https://www.doepke.de/de/ueber-uns/ Selbstvorstellung des Unternehmens], abgerufen am 22. Juli 2021</ref> In der Vergangenheit wurden u.a. auch SmartHome-Systeme entwickelt (Doepke Dupline), die Produktion wurde jedoch eingestellt.
Als 1977 das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] erschlossen wurde, gehörte das aufstrebende Norder Unternehmen zu den ersten ansiedelnden Unternehmen an der [[Stellmacherstraße]]. Der Umzug erfolgte unmittelbar zum 1. Januar des Jahres. Schon 1989 arbeiteten bereits 130 Mitarbeiter für Doepke, der seit 1983 Alleininhaber geworden war.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 291</ref> 2005 erweitert Doepke seinen Standort im Gewerbegebiet Leegemoor. In der unmittelbar angrenzenden [[Blaufärberstraße]] kauft das Unternehmen ein Gebäude, in der die Vertriebsabteilungen sowie ein Schulungsbereich unterkommen. 2013 wird das Gebäude erweitert. 2011 kommt ein neues Produktionsgebäude in der [[Seilerstraße]] hinzu. 2016 wird das Hauptgebäude erweitert. Drei Jahre später erwirbt das Unternehmen die Produktionshallen des kriselnden [[Soltau Kurier Norden]].<ref name=":0" />
 
Das stetig wachsende Unternehmen gehört heute zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt und exportiert seine Produkte auch nach Übersee. Produziert werden heute vor allem Fehlerstromschutzeinrichtungen. Neben dem Standort in Norden existieren Niederlassungen in Großbritannien (seit 1979), Bickenriede in Thüringen (seit 1993) und Dubai (seit 1999).<ref>[https://www.doepke.de/de/ueber-uns/ Selbstvorstellung des Unternehmens], abgerufen am 22. Juli 2021</ref> Dazu kommen fünfzehn Handelsvertretungen in Deutschland und mehr als dreißig im Ausland. Der Vertriebsweg von Doepke bezieht immer den Elektrofachgroßhandel ein, von wo aus die Produkte weiter an den Verbraucher, zumeist an Elektroinstallationsbetriebe, verkauft werden.<ref>[https://www.wer-zu-wem.de/firma/doepke.html Unternehmensprofil auf externer Seite], abgerufen am 22. Juli 2021</ref>
 
In der Vergangenheit wurden u.a. auch SmartHome-Systeme entwickelt (''Doepke Dupline''), die Produktion wurde jedoch eingestellt. Heute arbeiten rund 200 Mitarbeiter für Doepke.
==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references />
<references />

Version vom 22. Juli 2021, 09:49 Uhr

Doepke Schaltgeräte GmbH

Basisdaten
Gründung 3. Januar 1956
Auflösung -
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Hauptsitz Stellmacherstraße 11

26506 Norden

Die Firma Doepke Schaltgeräte GmbH ist ein für die hiesige Wirtschaft sehr bedeutendes Elektrotechnikunternehmen mit internationalem Tätigkeitsfeld. Es hat seinen Sitz seit 1977 an der Stellmacherstraße 11 im Gewerbegebiet Leegemoor.

Obgleich der Name und die unmittelbare Lage auf der anderen Straßenseite es nahelegen, steht das Unternehmen in keiner Verbindung zur Heinrich Döpke GmbH.

Geschichte

Am 3. Januar 1956 gründeten Franz Doepke und August-Wilhelm Engels das Elektrotechnikunternehmen an der Großen Mühlenstraße 21. Zu Beginn produzierten sie Unfall- und Brandschutzgeräte und experimentierten damals bereits mit Fehlerstromschutzschaltern (FI-Schaltern / RCD-Schaltern), die damals noch nicht gesetzlich vorgeschrieben waren. 1963 zog das Unternehmen in eine alte Schule in Süderneuland., 1970 in die Doornkaatlohne.[1] ToDo

Als 1977 das Gewerbegebiet Leegemoor erschlossen wurde, gehörte das aufstrebende Norder Unternehmen zu den ersten ansiedelnden Unternehmen an der Stellmacherstraße. Der Umzug erfolgte unmittelbar zum 1. Januar des Jahres. Schon 1989 arbeiteten bereits 130 Mitarbeiter für Doepke, der seit 1983 Alleininhaber geworden war.[2] 2005 erweitert Doepke seinen Standort im Gewerbegebiet Leegemoor. In der unmittelbar angrenzenden Blaufärberstraße kauft das Unternehmen ein Gebäude, in der die Vertriebsabteilungen sowie ein Schulungsbereich unterkommen. 2013 wird das Gebäude erweitert. 2011 kommt ein neues Produktionsgebäude in der Seilerstraße hinzu. 2016 wird das Hauptgebäude erweitert. Drei Jahre später erwirbt das Unternehmen die Produktionshallen des kriselnden Soltau Kurier Norden.[1]

Das stetig wachsende Unternehmen gehört heute zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt und exportiert seine Produkte auch nach Übersee. Produziert werden heute vor allem Fehlerstromschutzeinrichtungen. Neben dem Standort in Norden existieren Niederlassungen in Großbritannien (seit 1979), Bickenriede in Thüringen (seit 1993) und Dubai (seit 1999).[3] Dazu kommen fünfzehn Handelsvertretungen in Deutschland und mehr als dreißig im Ausland. Der Vertriebsweg von Doepke bezieht immer den Elektrofachgroßhandel ein, von wo aus die Produkte weiter an den Verbraucher, zumeist an Elektroinstallationsbetriebe, verkauft werden.[4]

In der Vergangenheit wurden u.a. auch SmartHome-Systeme entwickelt (Doepke Dupline), die Produktion wurde jedoch eingestellt. Heute arbeiten rund 200 Mitarbeiter für Doepke.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Chronologie des Unternehmens, abgerufen am 22. Juli 2021
  2. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 291
  3. Selbstvorstellung des Unternehmens, abgerufen am 22. Juli 2021
  4. Unternehmensprofil auf externer Seite, abgerufen am 22. Juli 2021

Siehe auch