Raiffeisenbank-Volksbank Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Raiffeisenbank-Volksbank Norden''' ist nach der [[Sparkasse Aurich-Norden|Sparkasse]] das älteste noch bestehende Bankinstitut in Norden. | Die '''Raiffeisenbank-Volksbank Norden e.G.''' (ursprünglich: ''Ländliche Genossenschaftsbank'' ''eGmbH'', später ''Raiffeisenbank eGmbH'') ist nach der [[Sparkasse Aurich-Norden|Sparkasse]] das älteste noch bestehende Bankinstitut in Norden. Das ursprünglich für die Landwirtschaft geführte Bankinstitut entstand in seiner heutigen Form aus einer Fusion mit der [[Vereinsbank Norden|Volks- bzw. Vereinsbank Norden]]. | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Ausschlaggebend für die Gründung der genossenschaftlich geführten Raiffeisenbank war die prekäre Lage der Landwirte während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. Viele Landwirte wurden zum Kriegsdienst einberufen, ihre Ländereien zwangsbestellt und die knappen Nahrungsmittel rationiert. Dieser Zustand blieb noch bis zum 12. April 1923 bestehen. Um den landwirtschaftlichen Betrieben finanzielle Unterstützung zu gewährleisten, regte der Landwirtschaftliche Hauptverein ab Mitte 1919 an, eine Genossenschaftsbank ins Leben zu rufen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 262</ref> Eine [[Norder Genossenschaftsbank|Genossenschaftsbank]] gab es zu diesem Zeitpunkt bereits, jedoch nicht für die Landwirtschaft, sondern das Handwerk. | |||
Am 15. Januar 1920 fand schließlich die Gründungsversammlung im [[Central-Hotel]] statt, 12 Mitglieder traten der noch als ''eingetragene Gesellschaft mit beschränkter Haftung'' (eGmbh) gegründeten Bank bei. Der Vorstand setzte sich aus [[Hermann Gross]], [[Conrad Andreas Lentz]] und [[Dirk Veenema]] zusammen. Im Juli des Jahres zog die Bank übergangsweise in die Räumlichkeiten der [[Ackerbauschule]]. Die Folgejahren waren inflationsbedingt wirtschaftlich sehr schwierig.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 263</ref> | |||
Im April 1929 zog die Bank an den [[Neuer Weg 17]], das bis dahin noch vom Vorgängerinstitut der [[Oldenburgische Landesbank|Oldenburgischen Landesbank]] genutzt wurde. 1934 wurde dieses Gebäude, das sich bis dahin im Besitz der Familie Müntinga befand, erworben. Nicht ungewöhnlich für eine Genossenschaftsbank fiel die Bilianzsumme auch in den nächsten Jahren eher bescheiden aus. Erst die Währungsreform 1948 ließ die Bilianzsumme deutlich steigen und auch der Kundenstamm wuchs. Nun gehörten nicht mehr nur Bauern bzw. Landwirte zum Kundenkreis, auch einfache Bürger eröffneten Konten. Aus diesem Grund beschloss die Generalversammlung die Umbenennung in ''Raiffeisenbank eGmbH''.<ref name=":0" /> | |||
1980 wurde das Bankgebäude um einen weiteren Trakt erweitert. Hierfür musste die Lohne an der Seite der Bank überbaut werden. Doch da die Stadt Norden seit altersher ein Überwegungsrecht zur [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] genoss, musste ein Durchgang geschaffen werden.<ref name=":0" /> Dieser ''Tunnel'' existiert bis heute. | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
<references /> | <references /> | ||