Ekel: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 36: | Zeile 36: | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das namensgebende Steinhaus, welches nach seinen Erbauern - dem Häuptlingsgeschlecht [[Uldinga]], auch [[Uldingaburg]] genannt wird, wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet und 1805 oder 1806 wegen Baufälligkeit abgerissen. Die Anlagen sind aber anhand der über die Jahrhunderte unverändert gebliebenen Straßenverläufe [[Looger Weg]], [[Heitsweg]], [[Ekeler Weg]], [[Baumstraße]] und [[Ekeler Gaste]] noch eindeutig auszumachen. Der zum Häuptlingssitz gehörende, von großen Wassergräben eingeschlossene [[Großer Garten|Große Garten]] liegt noch heute weitgehend unbebaut zwischen [[An der Gartenallee]] und dem Wohnheim der [[Behindertenhilfe]], das [[Haus Uldinga]]. Das Turmhaus, das in seinem Äußeren mit dem [[Altes Rathaus | Alten Rathaus]] vergleichbar ist, lag ungefähr im Bereich der [[Schulstraße]] 9-11. | Das namensgebende Steinhaus, welches nach seinen Erbauern - dem Häuptlingsgeschlecht [[Uldinga]], auch [[Uldingaburg]] genannt wird, wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet und 1805 oder 1806 wegen Baufälligkeit abgerissen. Die Anlagen sind aber anhand der über die Jahrhunderte unverändert gebliebenen Straßenverläufe [[Looger Weg]], [[Heitsweg]], [[Ekeler Weg]], [[Baumstraße]] und [[Ekeler Gaste]] noch eindeutig auszumachen. Der zum Häuptlingssitz gehörende, von großen Wassergräben eingeschlossene [[Großer Garten|Große Garten]] liegt noch heute weitgehend unbebaut zwischen [[An der Gartenallee]] und dem Wohnheim der [[Behindertenhilfe Norden|Behindertenhilfe]], das [[Haus Uldinga]]. Das Turmhaus, das in seinem Äußeren mit dem [[Altes Rathaus | Alten Rathaus]] vergleichbar ist, lag ungefähr im Bereich der [[Schulstraße]] 9-11. | ||
Zum Gut gehörten mehrere Nebengebäude und umfangreiche Ländereien, wie zum Beispiel das bis heute erhaltenene [[Ekeler Vorwerk]]. Um das Gut herum entwickelte sich eine kleine Siedlung, deren Bewohner vorrangig aus Arbeitern (Gesinde) bestand, die beim oder für das Gut arbeiteten. Mit dem Wachsen der Siedlung stieg auch die Zahl anderer Betriebe. Im 19. Jahrhundert siedelte sich auch Industrie an: Die [[Eisenhütte]], die sich gerade noch auf dem Gebiet der Sandbauerschaft befand und unmittelbar am Stadtrand lag. | Zum Gut gehörten mehrere Nebengebäude und umfangreiche Ländereien, wie zum Beispiel das bis heute erhaltenene [[Ekeler Vorwerk]]. Um das Gut herum entwickelte sich eine kleine Siedlung, deren Bewohner vorrangig aus Arbeitern (Gesinde) bestand, die beim oder für das Gut arbeiteten. Mit dem Wachsen der Siedlung stieg auch die Zahl anderer Betriebe. Im 19. Jahrhundert siedelte sich auch Industrie an: Die [[Eisenhütte]], die sich gerade noch auf dem Gebiet der Sandbauerschaft befand und unmittelbar am Stadtrand lag. | ||