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Am 27. Januar 1607 wurde die älteste noch erhaltene Dienstvorschrift für den Hirten der Neuenbürgerlande aufgestellt, die aber auch für die Hirten der anderen der insgesamt vier Gemeinweiden Nordens seine Gültigkeit hatte. Von jeher bestand der Zwang, alle Tiere der Gemeinweide (auch "Allmende" genannt) von einem Hirten beaufsichtigen zu lassen. So kam es, dass die Altenbürgerlande ein Hirtenhaus auf ihrer Gemeinweide nahe Leegemoor errichtete und einen Hirten einstellte. Dieser stand unter Aufsicht des sogenannten "Vierten", einem Vorstandsmitglied der Gesellschaft.
Am 27. Januar 1607 wurde die älteste noch erhaltene Dienstvorschrift für den Hirten der Neuenbürgerlande aufgestellt, die aber auch für die Hirten der anderen der insgesamt vier Gemeinweiden Nordens seine Gültigkeit hatte. Von jeher bestand der Zwang, alle Tiere der Gemeinweide (auch "Allmende" genannt) von einem Hirten beaufsichtigen zu lassen. So kam es, dass die Altenbürgerlande ein Hirtenhaus auf ihrer Gemeinweide nahe Leegemoor errichtete und einen Hirten einstellte. Dieser stand unter Aufsicht des sogenannten "Vierten", einem Vorstandsmitglied der Gesellschaft.


Die Gesellschaft der Altenbürgerlande ist als Institution bis in die Gegenwart erhalten geblieben und besteht als Traditionsgesellschaft fort. Im Gegensatz zur [[Leegemoorgesellschaft]] die relativ hohe Pacht durch die auf ihren Ländereien befindlichen Gewerbebetriebe erhält, ist die Auszählung der jährlichen Pachteinnahmen - wie bei der [[Theelacht]] eher symbolischer Natur. Im Vordergrund steht die Pflege der Tradition und des Gemeinwesens. Jährlich am 25. Januar findet die Abrechnungsversammlung statt, bei der [[Doornkaat]] getrunken und ausgiebig gespeist wird.<ref name=":0" />
Die Gesellschaft der Altenbürgerlande ist als Institution bis in die Gegenwart erhalten geblieben und besteht als Traditionsgesellschaft fort. Im Gegensatz zur [[Leegemoorgesellschaft]], die relativ hohe Pachteinnahmen durch die auf ihren Ländereien befindlichen Gewerbebetriebe erzielt, ist die Auszählung der jährlichen Pachteinnahmen - wie bei der [[Theelacht]] eher symbolischer Natur. Im Vordergrund steht die Pflege der Tradition und des Gemeinwesens. Jährlich am 25. Januar findet die Abrechnungsversammlung statt, bei der [[Doornkaat]] getrunken und ausgiebig gespeist wird.<ref name=":0" /> Von 1927 bis 1954 sowie von 1956 bis 1986 fanden diese im [[Lentzhof]] statt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 206</ref>


==Verwaltung==
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