Kaufmannsches Haus: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Das '''Kaufmannsche Haus'''  
Das '''Kaufmannsche Haus''' befand sich auf dem Grund der ehemaligen [[Oldeborg]], von dem es ein Teil der Privilegien übernahm. Heute befindet sich hier eine Filiale des Energieversorgers ''EWE''.


==Geschichte==
==Geschichte==


Im Jahre 1747 wird das Haus, in dem sich eine Brauerei befand, für die Kaufsumme von 1375 zzgl. 179 Gulden für Nebenkosten von [[Berendt Janssen]] gekauft.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 194</ref> Neben dem Brauereibetrieb scheint auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle für das Gebäude gehabt zu haben. Neben Ländereien in [[Westermarsch]], [[Lintel]], [[Im Spiet]] und [[Im Thuner]] gehörten auch jene in [[Vierzig Diemat]] zum Anwesen. Letztere wurden jedoch wahrscheinlich nur gepachtet, wahrscheinlich von den [[Cirksena]]. Unklar ist, ob die Ländereien, auf denen wohl Weizen angebaut wurde, selbst bewirtschaftet wurden oder anderweitig bestellt worden sind.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 195</ref>
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== Beschreibung ==
Der Beschreibung nach soll es sich um ein sehr massives Haus mit einem fast meterdicken Fundament gehandelt haben. Die Innenwände waren mit Delfter Fliesen besetzt, ein großer Kamin mit echten Delftern. Diese können noch heute im [[Heimatmuseum]] betrachtet werden.<ref name=":0" />


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 16. Juni 2021, 15:51 Uhr

Kaufmannsches Haus

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1747
Erbauer unbekannt
Bauweise Steinhaus
Erhaltungszustand abgebrochen
Genaue Lage Am Markt 24

26506 Norden

Das Kaufmannsche Haus befand sich auf dem Grund der ehemaligen Oldeborg, von dem es ein Teil der Privilegien übernahm. Heute befindet sich hier eine Filiale des Energieversorgers EWE.

Geschichte

Im Jahre 1747 wird das Haus, in dem sich eine Brauerei befand, für die Kaufsumme von 1375 zzgl. 179 Gulden für Nebenkosten von Berendt Janssen gekauft.[1] Neben dem Brauereibetrieb scheint auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle für das Gebäude gehabt zu haben. Neben Ländereien in Westermarsch, Lintel, Im Spiet und Im Thuner gehörten auch jene in Vierzig Diemat zum Anwesen. Letztere wurden jedoch wahrscheinlich nur gepachtet, wahrscheinlich von den Cirksena. Unklar ist, ob die Ländereien, auf denen wohl Weizen angebaut wurde, selbst bewirtschaftet wurden oder anderweitig bestellt worden sind.[2]

1804 verkaufte Janssen Grund und Boden an seine beiden Söhne Roolf Janssen Berends Brau und Gerd B. Brau. Sowohl Janssen als auch seine Söhne hatten den Namen Brau für ihre Berufsbezeichnung als weiteren Nachnamen angenommen. Nach dem Tode von Roolf Brau im Jahre 1813 übernahm seine einzige Tochter Antje Roolfs Brau mit ihrem Mann Hayung Itzen Damm aus der Westermarsch das Haus und den damit verbundenen Betrieb.[2] Zwischenzeitlich war aus der Brauerei eine Brennerei geworden.[3]

Beschreibung

Der Beschreibung nach soll es sich um ein sehr massives Haus mit einem fast meterdicken Fundament gehandelt haben. Die Innenwände waren mit Delfter Fliesen besetzt, ein großer Kamin mit echten Delftern. Diese können noch heute im Heimatmuseum betrachtet werden.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 194
  2. 2,0 2,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 195
  3. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196

Siehe auch