Am Markt 69: Unterschied zwischen den Versionen
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In dem Vertrag wird ebenso eine Beschreibung festgehalten, die Aufschluss auf das Gebäudeinnere geben. Demnach befanden sich dort neben einem Tresen auch alle weitere Einrichtungsgegenstände für den Betrieb eines Ladens. Ebenso vorhanden waren eine Luke mit Aufzug (Tau), um Korn auf den Dachboden zu ziehen. Im linken Gebäudeteil befand sich das Wohnzimmer mit einem eisernen Ofen und einer Bettstelle. Die Küche befand sich im Vorderhaus und war mit ansehnlichen Bremer Floren (hochwertige Bodenfliesen aus Bremen) belegt. Ebenso zum Haus gehörte eine Zisterne zur Wasserspeicherung, eine Scheune, ein Schweinestall, einen Abort und einen baumbewachsenen Garten. Zur Wasserversorgung hatten die Bewohner freien Zugang zu einem der am Marktplatz befindlichen Brunnen, den sie mit zu unterhalten hatten.<ref name=":0" /> | In dem Vertrag wird ebenso eine Beschreibung festgehalten, die Aufschluss auf das Gebäudeinnere geben. Demnach befanden sich dort neben einem Tresen auch alle weitere Einrichtungsgegenstände für den Betrieb eines Ladens. Ebenso vorhanden waren eine Luke mit Aufzug (Tau), um Korn auf den Dachboden zu ziehen. Im linken Gebäudeteil befand sich das Wohnzimmer mit einem eisernen Ofen und einer Bettstelle. Die Küche befand sich im Vorderhaus und war mit ansehnlichen Bremer Floren (hochwertige Bodenfliesen aus Bremen) belegt. Ebenso zum Haus gehörte eine Zisterne zur Wasserspeicherung, eine Scheune, ein Schweinestall, einen Abort und einen baumbewachsenen Garten. Zur Wasserversorgung hatten die Bewohner freien Zugang zu einem der am Marktplatz befindlichen Brunnen, den sie mit zu unterhalten hatten.<ref name=":0" /> | ||
1910 erwarb [[Hermann Wolbergs]] nach zahlreichen Inhaberwechseln das Gebäude und richtete hier neben der Bäckerei auch ein Konditorei ein. Ab dem 1. Januar 1946 führte sein Sohn [[Wolberg Theodor Wolbergs]] das Geschäft fort. Nach der Schließung der Bäckerei wurde das Gebäude zu einem Restaurant (Minna) umgebaut. | 1910 erwarb [[Hermann Wolbergs]] nach zahlreichen Inhaberwechseln das Gebäude und richtete hier neben der Bäckerei auch ein Konditorei ein. Ab dem 1. Januar 1946 führte sein Sohn [[Wolberg Theodor Wolbergs]] das Geschäft fort.<ref name=":0" /> Nach der Schließung der Bäckerei wurde das Gebäude zu einem Restaurant (Minna) umgebaut. | ||
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