Bürohaus Janssen: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Bürohaus Janssen''' war ein auf den Bürobedarf spezialisiertes Fachgeschäft mit letztem Sitz am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] 83 - 84. Infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten musste das Unternehmen seinen Betrieb 2017 einstellen. 2020 wurde das Gebäude abgebrochen, hier sollen Wohn- und Geschäftsräume entstehen. | Das '''Bürohaus Janssen''' war ein auf den Bürobedarf spezialisiertes Fachgeschäft mit letztem Sitz am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] 83 - 84. Infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten musste das Unternehmen seinen Betrieb 2017 einstellen. 2020 wurde das Gebäude abgebrochen, hier sollen Wohn- und Geschäftsräume entstehen. | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Das Unternehmen wurde am 1. November 1926 als ''Büro-Organisation Johann Janssen'' in der Posthalterslohne gegründet, die zu dieser Zeit nur aus diesem einen Gebäude bestand. Das Kerngeschäft bestand zunächst in der Durchführung von Schreibarbeiten sowie dem Anbieten von Schreibmaschinenkursen. Im Juni 1937 zog das Unternehmen in die [[Westerstraße 74]]. In wirtschaftliche Not geriet das Unternehmen nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], da kaum Ware zur Verfügung stand und die Währung zusehends an Wert verlor. Man behalf sich daher damit, Waren gegen andere Naturalien einzutauschen. Da der Vater eines Lehrlings über Flächen im Arler Hochmoor verfügte, konnte man von dort kostengünstig Torf abbauen und zum Heizen der Privat- und Geschäftsräume benutzen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref> | Das Unternehmen wurde am 1. November 1926 als ''Büro-Organisation Johann Janssen'' in der Posthalterslohne gegründet, die zu dieser Zeit nur aus diesem einen Gebäude bestand. Das Kerngeschäft bestand zunächst in der Durchführung von Schreibarbeiten sowie dem Anbieten von Schreibmaschinenkursen. Im Juni 1937 zog das Unternehmen in die [[Westerstraße 74]]. In wirtschaftliche Not geriet das Unternehmen nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], da kaum Ware zur Verfügung stand und die Währung zusehends an Wert verlor. Man behalf sich daher damit, Waren gegen andere Naturalien einzutauschen. Da der Vater eines Lehrlings über Flächen im Arler Hochmoor verfügte, konnte man von dort kostengünstig Torf abbauen und zum Heizen der Privat- und Geschäftsräume benutzen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref> | ||