Haus Lubinus: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Haus Lubinus''' ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] 92. Es ist nach seinem Erbauer [[Peter Friedrich Lubinus (1777)|Peter Friedrich Lubinus]], dem Geschäftsführer und Gründersohn der Rauchwarenfabrik [[Steinbömer & Lubinus]], benannt. | Das '''Haus Lubinus''' (auch bekannt als ''Hoppesches Haus'') ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] 92. Es ist nach seinem Erbauer [[Peter Friedrich Lubinus (1777)|Peter Friedrich Lubinus]], dem Geschäftsführer und Gründersohn der Rauchwarenfabrik [[Steinbömer & Lubinus]], benannt. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Peter Friedrich Lubinus ließ das Gebäude 1805 als Familienwohnsitz errichten.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 117</ref> Als die Firma gegen Ende des 19. Jahrhunderts in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, musste auch der Familienbesitz veräußert werden. Das Haus Lubinus fiel dadurch im Jahre 1883 an [[Jan Klinkenborg]], einem Schwiegersohn von [[Jan ten Doornkaat Koolman (1815)|Jan ten Doornkaat Koolman II.]] und Amtsrichter zu Norden.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Lubinus_fam.pdf Schuh, Friedrich (1997): Geschichte der Familie Lubinus], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> Heute haben hier eine Rechtsanwaltskanzlei sowie eine Zahnarztpraxis ihren Sitz. | [[Peter Friedrich Lubinus (1777)|Peter Friedrich Lubinus]] ließ das Gebäude 1805 als Familienwohnsitz für errichten.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 117</ref> Zuvor erwarben sein Vater [[Justus Friedrich Steinbömer (1740)|Justus Friedrich Steinbömer]] und sein Kompagnon [[Johann Heinrich Lubinus]] im Jahre 1796 die beiden hier zuvor befindlichen, bescheidenen Häuser. Ihre beiden Söhne Peter Friedrich und [[Justus Friedrich Steinbömer (1777)|Justus Friedrich Steinbömer II.]] heirateten zwei Cousinen aus der Familie Hoppe. Während der junge Lubinus in das Neubau einzog, wohnte Steinbömer über der Fabrik. Als Zweit- und Sommersitz erbauten sie das [[Philadelphia|Haus Philadelphia]] in [[Ekel]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 60</ref> | ||
Als die Firma gegen Ende des 19. Jahrhunderts in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, musste auch der Familienbesitz veräußert werden. Das Haus Lubinus fiel dadurch im Jahre 1883 an [[Jan Klinkenborg]], einem Schwiegersohn von [[Jan ten Doornkaat Koolman (1815)|Jan ten Doornkaat Koolman II.]] und Amtsrichter zu Norden.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Lubinus_fam.pdf Schuh, Friedrich (1997): Geschichte der Familie Lubinus], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> Heute haben hier eine Rechtsanwaltskanzlei sowie eine Zahnarztpraxis ihren Sitz. | |||
== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||