Vereinsbank Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Am 21. Juli 1924 gründeten elf Norder Bürger unter Vorsitz des praktischen Arztes [[Franz Fenger|Dr. Franz Fenger]] die Vereinsbank, um in der Zeit nach der Inflation den Handel und das Gewerbe in Norden und Umgebung zu fördern.<ref name=":0" /><ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Norden.pdf Erwähnung in der Beschreibung der Stadt Norden] bei der Ostfriesischen Landschaft, abgerufen am 10. Juni 2021</ref> Sie kann als faktischer, nicht jedoch rechtlicher Nachfolger der [[Norder Bank]] angesehen werden. | Am 21. Juli 1924 gründeten elf Norder Bürger unter Vorsitz des praktischen Arztes [[Franz Fenger|Dr. Franz Fenger]] die Vereinsbank, um in der Zeit nach der Inflation den Handel und das Gewerbe in Norden und Umgebung zu fördern.<ref name=":0" /><ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Norden.pdf Erwähnung in der Beschreibung der Stadt Norden] bei der Ostfriesischen Landschaft, abgerufen am 10. Juni 2021</ref> Sie kann als faktischer, nicht jedoch rechtlicher Nachfolger der [[Norder Bank]] angesehen werden. | ||
Erster Sitz des Instituts war das Gebäude am [[Neuer Weg 57|Neuen Weg 57]], wo | Erster Sitz des Instituts war das Gebäude am [[Neuer Weg 57|Neuen Weg 57]], wo es quasi als Untermieter einzog. Erster Direktor wurde der aus Osterode stammende [[Carl Gerdes]]. Da der Bank schon im Herbst des Gründungsjahr 138 Genossenschaftsmitglieder angehörten und der Erfolgskurs sich auch im Folgejahr fortsetzte, erwarb man das größere Grundstück am [[Neuer Weg 68|Neuen Weg 68]], in das man nach einer Renovierung und Banktypischen Gestaltung einzog. Damit hatte die Bank erstmals ein eigenes Bankgebäude.<ref name=":0" /> | ||
Im Jahr 1930 wies die Bank erstmals eine Einlagensumme von über einer Million Reichsmark auf. Auch in den nächsten Jahren stand die Bank auf einer soliden Basis, nur der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] brachte Schwierigkeiten mit sich und insbesondere auch die Zeit nach dem Krieg mit der Währungsreform. Doch auch diese Krise meisterte die Bank, die bereits seit 1939 auf Beschluss der Generalversammlung in eine ''eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht'' (eGmbH) umgewandelt und -benannt wurde.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref> | Im Jahr 1930 wies die Bank erstmals eine Einlagensumme von über einer Million Reichsmark auf. Auch in den nächsten Jahren stand die Bank auf einer soliden Basis, nur der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] brachte Schwierigkeiten mit sich und insbesondere auch die Zeit nach dem Krieg mit der Währungsreform. Doch auch diese Krise meisterte die Bank, die bereits seit 1939 auf Beschluss der Generalversammlung in eine ''eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht'' (eGmbH) umgewandelt und -benannt wurde.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref> | ||