Ölmühle: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 48: | Zeile 48: | ||
==Steuern== | ==Steuern== | ||
Die Eigentümer, die Interessengemeinschaft (gegründet 1772/1773), der Ölmühle waren verpflichtet, ein jährliches Windgeld von 20 Reichstalern in Gold an die städtische Rentei zu entrichten. Dazu waren für Verkäufe jeweils gesonderte Steuern zu zahlen. Zudem mussten 16 Reichstaler 18 Stüber Erbpacht an einen Jacob Dirks gezahlt werden. 2 Reichstaler und 6 Stüber nebst Veräußerungsgewinnen mussten darüber hinaus als jährliche Erbpacht an die Stadtkämmerei für die sogenannten Aaskuhlen (Gruben, in denen Tierkadaver entsorgt wurden) bezahlt werden. Damit nicht genug, war die Ölmühle verpflichtet, sich am Unterhalt der steinernen Brücke an einer anderen Mühle zu beteiligen. Gemeint ist damit wahrscheinlich die [[Frisiamühle]] und die Brücke(n) an der [[Brückstraße]]. Abschließend mussten noch Beiträge für die Kirche und die Armenversorgung geleistet werden.<ref>StAA, Rep. 237, Bd. 1385, Nr. 53, Rep. 237, Bd. 1353, S. 383 und Rep. 37, Bd. 1386, Nr. 37</ref> | Die Eigentümer, die Interessengemeinschaft (gegründet 1772/1773), der Ölmühle waren verpflichtet, ein jährliches Windgeld von 20 Reichstalern in Gold an die städtische Rentei zu entrichten. Dazu waren für Verkäufe jeweils gesonderte Steuern zu zahlen. Zudem mussten 16 Reichstaler 18 Stüber Erbpacht an einen Jacob Dirks gezahlt werden. 2 Reichstaler und 6 Stüber nebst Veräußerungsgewinnen mussten darüber hinaus als jährliche Erbpacht an die Stadtkämmerei für die sogenannten Aaskuhlen (Gruben, in denen Tierkadaver entsorgt wurden) bezahlt werden. Damit nicht genug, war die Ölmühle verpflichtet, sich am Unterhalt der steinernen Brücke an einer anderen Mühle zu beteiligen. Gemeint ist damit wahrscheinlich die [[Frisiamühle]] und die Brücke(n) an der [[Brückstraße]]. Abschließend mussten noch Beiträge für die Kirche und die Armenversorgung geleistet werden.<ref>StAA, Rep. 237, Bd. 1385, Nr. 53, Rep. 237, Bd. 1353, S. 383 und Rep. 37, Bd. 1386, Nr. 37</ref> | ||
== Trivia == | |||
Die für den Torftransport notwendigen Schiffe der [[Norder Fehngesellschaft]] wurden anfangs von dieser selbst in einer betriebseigenen Werft nahe der Ölmühle gebaut und gewartet. Dort befand sich auch der Ausladeplatz für den Torf.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 27</ref> Der [[Berumerfehnkanal]] verlief damals noch in unmittelbarer Nähe. | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||