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Im 16. Jahrhundert gehörte die Burg der Familie [[Harringa]].<ref>Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 167</ref> In der Zeit um 1704 gehörte das Land Adolf Moritz von Schleppegrell, einem Drosten aus einem Uradelsgeschlecht aus dem Raum Lüneburg. Dieser war durch Heirat mit einer [[Loringa|Anna Dorothea Loringa]] in den Besitz des Hauses gekommen.<ref>Schreiber, Gretje (1994): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 68ff.</ref> Der erste bürgerliche Besitzer war [[Johann Diedrich Fridag]], seines Zeichens [[Deichrichter]]. Am 4. März 1752 trat er das Gut an die Stadt Norden ab.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 29</ref>
Im 16. Jahrhundert gehörte die Burg der Familie [[Harringa]].<ref>Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 167</ref> In der Zeit um 1704 gehörte das Land Adolf Moritz von Schleppegrell, einem Drosten aus einem Uradelsgeschlecht aus dem Raum Lüneburg. Dieser war durch Heirat mit einer [[Loringa|Anna Dorothea Loringa]] in den Besitz des Hauses gekommen.<ref>Schreiber, Gretje (1994): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 68ff.</ref> Der erste bürgerliche Besitzer war [[Johann Diedrich Fridag]], seines Zeichens [[Deichrichter]]. Am 4. März 1752 trat er das Gut an die Stadt Norden ab.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 29</ref>


1848 erwarb die Firma Julius Meyer & Co. das Osterhaus samt Grundstück und gründete hier die [[Eisenhütte]]. Im Ofen- und Kachelofenbau wurde sie eine der führenden Firmen Deutschlands mit Absatz im In- und Ausland. Die Osterburg wurde beim Bau der Eisenhütte mit im Gebäudekomplex eingebaut. In einer Versteigerung im Jahr 1927 übernahmen die Norder Senatoren [[Popke Fegter]], [[Carl Stegmann (1881)|Carl Stegmann]] und der Betriebsdirektor Landmann die Eisenhütte.
1848 erwarb die Firma Julius Meyer & Co. das Osterhaus samt Grundstück von [[Reinste Ayßen Heilmann|Reinste Ayßen Heilmann, geb. Uken]] erwarb und gründete hier die [[Eisenhütte]]. Zu dieser Zeit umfasste das Anwesen noch einen rückwärtigen Anbau mit Scheune.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 111</ref> Im Ofen- und Kachelofenbau wurde sie eine der führenden Firmen Deutschlands mit Absatz im In- und Ausland. Die Osterburg wurde beim Bau der Eisenhütte mit im Gebäudekomplex eingebaut. In einer Versteigerung im Jahr 1927 übernahmen die Norder Senatoren [[Popke Fegter]], [[Carl Stegmann (1881)|Carl Stegmann]] und der Betriebsdirektor Landmann die Eisenhütte.


Beim Abriss der Eisenhütte im Jahr 1969 wurde die Osterburg mit abgebrochen, da dem Denkmalschutz zu dieser Zeit leider noch keinerlei Bedeutung beigemessen wurde. Bis zu seinem Abriss befand sich das Gebäude in einem erstaunlich guten Zustand. Heute stehen auf diesem Grundstück Bürogebäude und ein Verbrauchermarkt.
Beim Abriss der Eisenhütte im Jahr 1969 wurde die Osterburg mit abgebrochen, da dem Denkmalschutz zu dieser Zeit leider noch keinerlei Bedeutung beigemessen wurde. Bis zu seinem Abriss befand sich das Gebäude in einem erstaunlich guten Zustand. Heute stehen auf diesem Grundstück Bürogebäude und ein Verbrauchermarkt.