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Über den hölzernen Bau der Andreaskirche ist nichts bekannt. Der erste steinerne Bau soll hingegen eine Länge von etwa 37 Metern sowie möglicherweise eine halbrunde Apsis (halb-zylinderförmiger Anbau) gehabt haben. Später soll noch ein quadratischer Westturm angefügt worden sein.<ref name=":0" />
Über den hölzernen Bau der Andreaskirche ist nichts bekannt. Der erste steinerne Bau soll hingegen eine Länge von etwa 37 Metern sowie möglicherweise eine halbrunde Apsis (halb-zylinderförmiger Anbau) gehabt haben. Später soll noch ein quadratischer Westturm angefügt worden sein.<ref name=":0" />


Dank der Überlieferungen des [[Ubbo Emmius]] und den sogenannten [[Norder Annalen]] des Mönches [[Gerrit van Norden]] ist eine vergleichsweise gute Beschreibung der (letzten) steinernen Andreaskirche möglich. Er nennt die Kirche ein "hevorragendes Werk mit drei ausgezeichneten und hochragenden Türmen", die bereits von Weitem sichtbar waren. Der westliche Turm soll der größte aller Türme gewesen sein. Dieser wurde bis zum Beginn des Giebels der Kirche aus Tuffstein errichtet. Von hier aus überragte er weiter mit einem hochragenden Giebel, der sich zu einer kegelförmigen Spitze erhob, der noch einmal so groß gewesen sein soll, wie der untere Bau des Turms selbst.<ref name=":3" /> Dieser hohe Turm war über Jahrhunderte ein wichtiges Seezeichen für den Schiffsverkehr.<ref name=":2" /> Angeblich soll er den Seefahrern bis an die Elbmündung erkennbar gewesen sein, was vermutlich aber eher eine Übertreibung ist. Das Fehlen dieses Seezeichens hatte jedenfalls den Bau eines Leuchtturms auf Borkum durch die Stadt Emden zur Folge.<ref>Cremer, Ufke (1995): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 19</ref>
Dank der Überlieferungen des [[Ubbo Emmius]] und den sogenannten [[Norder Annalen]] des Mönches [[Gerrit van Norden]] ist eine vergleichsweise gute Beschreibung der (letzten) steinernen Andreaskirche möglich. Er nennt die Kirche ein "hevorragendes Werk mit drei ausgezeichneten und hochragenden Türmen", die bereits von Weitem sichtbar waren. Der westliche Turm soll der größte aller Türme gewesen sein, an ihm wurde 1567 eine Uhr angebracht, sodass dieser auch als "Uhrwarkstoorn" (Uhrenturm) bezeichnet wurde.<ref name=":4" /> Dieser wurde bis zum Beginn des Giebels der Kirche aus Tuffstein errichtet. Von hier aus überragte er weiter mit einem hochragenden Giebel, der sich zu einer kegelförmigen Spitze erhob, der noch einmal so groß gewesen sein soll, wie der untere Bau des Turms selbst.<ref name=":3" /> Dieser hohe Turm war über Jahrhunderte ein wichtiges Seezeichen für den Schiffsverkehr.<ref name=":2" /> Angeblich soll er den Seefahrern bis an die Elbmündung erkennbar gewesen sein, was vermutlich aber eher eine Übertreibung ist. Das Fehlen dieses Seezeichens hatte jedenfalls den Bau eines Leuchtturms auf Borkum durch die Stadt Emden zur Folge.<ref>Cremer, Ufke (1995): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 19</ref>


Die beiden anderen Türme waren schmaler und aus Ziegelstein errichtet. Sie stiegen mit geraden Seiten hoch und waren mit einem vergleichsweise kleinen Giebel abgeschlossen. Der Volksmund nannte die beiden gleichartigen Türme auch "Basen" (Cousinen).<ref name=":3" />
Die beiden anderen Türme waren schmaler und aus Ziegelstein errichtet. Sie stiegen mit geraden Seiten hoch und waren mit einem vergleichsweise kleinen Giebel abgeschlossen. Der Volksmund nannte die beiden gleichartigen Türme auch "Basen" (Cousinen).<ref name=":3" />