Grundschule Leybuchtpolder: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Bau der Schule ist eng mit der Besiedlung des Ortes verbunden, dessen Eindeichung erst 1952 abgeschlossen wurde. 1955 begannen die Bauarbeiten an der Schule, der Unterricht wurde noch vor der Fertigstellung am 5. Dezember 1955 mit 64 Schülern aufgenommen, von diesen waren 24 Kinder von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 149</ref>. Bis zum Bau der Schule mussten die Schüler aus Leybuchtpolder die [[Neuwesteeler Schule]] besuchen.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 150</ref> | Der Bau der Schule ist eng mit der Besiedlung des Ortes verbunden, dessen Eindeichung erst 1952 abgeschlossen wurde. 1955 begannen die Bauarbeiten an der Schule, der Unterricht wurde noch vor der Fertigstellung am 5. Dezember 1955 mit 64 Schülern aufgenommen, von diesen waren 24 Kinder von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 149</ref>. Bis zum Bau der Schule mussten die Schüler aus Leybuchtpolder die [[Neuwesteeler Schule]] besuchen.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 150</ref> | ||
Ab dem Schuljahr 1963/1964 wurden in Leybuchtpolder die Klassen 5 bis 10 und in Neuwesteel 1 bis 4 unterrichtet. Mit der Eingemeindung der einst selbstständigen Gemeinden nach Norden zum 1. Juli 1972 wurde auch das Schulwesen neu strukturiert. Bereits seit 1971 fand in Neuwesteel kein Unterricht mehr statt. Ab 1991 wurden die Jahrgänge 5 bis 10 nach Norden umgeschult, in Leybuchtpolder wurden nun nur noch die Klassen 1 bis 2 unterricht, während der Unterricht für die Klassen 3 bis 4 in der [[Altendeichsschule]] in [[Westermarsch I]] stattfand.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 151</ref> | Ab dem Schuljahr 1963/1964 wurden in Leybuchtpolder die Klassen 5 bis 10 und in Neuwesteel 1 bis 4 unterrichtet. Mit der Eingemeindung der einst selbstständigen Gemeinden nach Norden zum 1. Juli 1972 wurde auch das Schulwesen neu strukturiert. Bereits seit 1971 fand in Neuwesteel kein Unterricht mehr statt. Ab 1991 wurden die Jahrgänge 5 bis 10 nach Norden umgeschult, in Leybuchtpolder wurden nun nur noch die Klassen 1 bis 2 unterricht, während der Unterricht für die Klassen 3 bis 4 in der [[Altendeichsschule]] in [[Westermarsch I]] stattfand.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 151</ref> Seitdem trägt die Schule den Namen "Grundschule An der Leybucht", zu der auch die Altendeichsschule als Außenstelle gehörte. | ||
Seit 2000 ist die Schule eine "verlässliche Grundschule". Nach Schließung der Altendeichsschule im Jahre 2001 wurden auch die Klassen 3 bis 4 wieder in Leybuchtpolder eingeschult. In den unterrichtsfreien Stunden erfolgte seitdem bis Schulschluss eine Betreuung durch pädagogische Mitarbeiter. Von 2002 bis 2003 wurde das Schulgebäude erweitert, es wurde ein Verwaltungstrakt errichtet und ein weiterer Klassenraum angebaut. Die Schule verfügte nun über vier Klassenräume, einen Werkraum, einen Computerraum und eine Küche nebst Büros.<ref name=":0" /> | Seit 2000 ist die Schule eine "verlässliche Grundschule". Nach Schließung der Altendeichsschule im Jahre 2001 wurden auch die Klassen 3 bis 4 wieder in Leybuchtpolder eingeschult. In den unterrichtsfreien Stunden erfolgte seitdem bis Schulschluss eine Betreuung durch pädagogische Mitarbeiter. Von 2002 bis 2003 wurde das Schulgebäude erweitert, es wurde ein Verwaltungstrakt errichtet und ein weiterer Klassenraum angebaut. Die Schule verfügte nun über vier Klassenräume, einen Werkraum, einen Computerraum und eine Küche nebst Büros.<ref name=":0" /> | ||