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Von April bis Juni 1945 diente die Schule als Nebengebäude des in der naheliegenden [[Zingelschule]] eingerichteten Lazaretts. 16 Wehrmachtshelferinnen, die für die Betreuung der Verwundeten zuständig waren, waren hier untergebracht. Der Unterricht konnte nur an der einzig freien Schule, der [[Marktschule]], durchgeführt werden.<ref name=":1" /> Da ein Teil der Räume auch 1946 bzw. 1947 noch nicht geräumt war, musste der Unterricht trotz Mangels an Lehrmaterial in der [[Gräfin-Theda-Schule]] fortgeführt werden. Erst im Februar 1947 konnte der Schulbetrieb am eigentlichen Standort wiederaufgenommen werden, jedoch gab es kein Heizmaterial. Erst ab dem 9. April 1947 konnte der reguläre Unterricht beginnen. An das Hauptgebäude wurde zudem eine Holzbaracke angebaut, um der Raumnot Herr zu werden. Auch die Schulspeisung wurde wieder aufgenommen, sodass ab 1947 bzw. 1948 jedes Kind täglich eine Mahlzeit kostenfrei zur Verfügung gestellt bekam.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 142</ref>  
Von April bis Juni 1945 diente die Schule als Nebengebäude des in der naheliegenden [[Zingelschule]] eingerichteten Lazaretts. 16 Wehrmachtshelferinnen, die für die Betreuung der Verwundeten zuständig waren, waren hier untergebracht. Der Unterricht konnte nur an der einzig freien Schule, der [[Marktschule]], durchgeführt werden.<ref name=":1" /> Da ein Teil der Räume auch 1946 bzw. 1947 noch nicht geräumt war, musste der Unterricht trotz Mangels an Lehrmaterial in der [[Gräfin-Theda-Schule]] fortgeführt werden. Erst im Februar 1947 konnte der Schulbetrieb am eigentlichen Standort wiederaufgenommen werden, jedoch gab es kein Heizmaterial. Erst ab dem 9. April 1947 konnte der reguläre Unterricht beginnen. An das Hauptgebäude wurde zudem eine Holzbaracke angebaut, um der Raumnot Herr zu werden. Auch die Schulspeisung wurde wieder aufgenommen, sodass ab 1947 bzw. 1948 jedes Kind täglich eine Mahlzeit kostenfrei zur Verfügung gestellt bekam.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 142</ref>  
Im Mai 1954 fand ein Schüler im alten Stadtgebiet von Norden einen Stein aus der Zeit der ersten nachweisbaren Besiedlung des Gebietes, sprich etwa 2.500 bis 1.800 vor Christus.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 7</ref> Neuere Deutungen weisen jedoch daraufhin, dass dieser Stein vermutlich "nur" aus dem Mittelalter bzw. der frühen Neuzeit stammt.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 7 (Nachdruck 2001 von Gerhard Canzler, Fußnote)</ref>


Um 1960 trat die Bezeichnung "Sonderschule" an die Stelle der früheren Bezeichnung "Hilfsschule". Ab dem Schuljahr 1969/1970 lautete der Name der Schule offiziell "Sonderschule für Lernbehinderte". Seit 2003 bzw. 2004 lautet der Name "Förderschule". Spöttisch wird diese Schulform im Volksmund oftmals zudem "Brettergymnasium" genannt, da den Schülern vorgeworfen wird, ein sprichwörtliches Brett vor dem Kopf zu haben. Wegen Platzmangels wurde auch weiterhin auf die Räumlichkeiten der Baracke an der Schulstraße zurückgegriffen.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 143</ref>
Um 1960 trat die Bezeichnung "Sonderschule" an die Stelle der früheren Bezeichnung "Hilfsschule". Ab dem Schuljahr 1969/1970 lautete der Name der Schule offiziell "Sonderschule für Lernbehinderte". Seit 2003 bzw. 2004 lautet der Name "Förderschule". Spöttisch wird diese Schulform im Volksmund oftmals zudem "Brettergymnasium" genannt, da den Schülern vorgeworfen wird, ein sprichwörtliches Brett vor dem Kopf zu haben. Wegen Platzmangels wurde auch weiterhin auf die Räumlichkeiten der Baracke an der Schulstraße zurückgegriffen.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 143</ref>