Wassermühle (Nadörst): Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;" ! colspan="2" | ==Wassermühle in Nadörst== |- | colspan="2" |{{#multimaps: | Title = Wassermühl…“ |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 6: | Zeile 6: | ||
| Title = Wassermühle in Nadörst | | Title = Wassermühle in Nadörst | ||
| Text = Ehemalige Wassermühle in Nadörst | | Text = Ehemalige Wassermühle in Nadörst | ||
| center = 53. | | center = 53.55675211595239, 7.240140325731624 | ||
| circle = 53. | | circle = 53.55675211595239, 7.240140325731624 : 80 | ||
| zoom = 16 | | zoom = 16 | ||
| width = 300px | | width = 300px | ||
| Zeile 28: | Zeile 28: | ||
|- | |- | ||
|Genaue Lage | |Genaue Lage | ||
| | |westlich vom | ||
[[Leegelandweg]] | [[Leegelandweg]] | ||
|} | |} | ||
__NOTOC__ | __NOTOC__ | ||
Die '''Wassermühle in Nadörst''' befand sich südwestlich des Kerngebiets von [[Nadörst]] und westlich der heutigen [[Bundesstraße]] sowie der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|Bahnlinie]]. Sie diente der Entwässerung des tiefgelegenen [[Leegeland|Leegelands]]. | Die '''Wassermühle in Nadörst''' befand sich südwestlich des Kerngebiets von [[Nadörst]] und westlich der heutigen [[Bundesstraße]] sowie der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|Bahnlinie]]. Sie diente der Entwässerung des tiefgelegenen [[Leegeland|Leegelands]]. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Im Jahr 1740 wird im Zusammenhang mit dem Verkauf des [[Ketelberger Land|Ketelberger Landes]] die Wassermühle westlich des Leegelandweg erstmalig erwähnt.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd 23. April 2011, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 6, S. 23f.</ref> Auf der Karte eines niederländischen Artillerieoffiziers aus dem Jahr 1806 ist diese Wassermühle ebenfalls verzeichnet.<ref>Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)</ref> | Im Jahr 1740 wird im Zusammenhang mit dem Verkauf des [[Ketelberger Land|Ketelberger Landes]] die Wassermühle westlich des Leegelandweg erstmalig erwähnt.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd 23. April 2011, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 6, S. 23f.</ref> Auf der Karte eines niederländischen Artillerieoffiziers aus dem Jahr 1806 ist diese Wassermühle ebenfalls verzeichnet.<ref name=":0">Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)</ref> Ebenso auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Zur Mühle gehörte auch ein Wohnhaus.<ref name=":1" /> Heute befindet sich hier ein Bauernhof. | ||
Im tief gelegenen Land ([[Leegeland]]) zwischen der heutigen Bundesstraße und der [[Wurzeldeicher Straße]], werden weitere, kleinere Schöpfmühlen vermutet. Die hier beschriebene Wassermühle hingegen war die größte von ihnen und von massiver Bauart.<ref name=":0" /> Später, vermutlich nach dem Bau des [[Fridericussiel|Fridericussiels]], wurde aus der Wassermühle eine "normale" Schrotmühle.<ref name=":1" /> | |||
Um 1930 wurde die Windkraft zum Aufladen von Akkumulatoren eingesetzt. Anfang der 1950er Jahre wurde das Bauwerk schließlich abgebrochen.<ref name=":1">Haddinga, Johann (2010): Familie erinnert an die Mühle in Nadörst, in: Ostfriesischer Kurier, Jg. 2010 23. Januar, S. 6</ref> | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
<references/> | <references /> | ||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||