Haus Vienna: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Steinhaus wurde um 1600 von Wilhelm zu Innhausen und Knyphausen, Herr von Lütetsburg, auf dem Platz eines Vorgängerbaus errichtet.<ref name=":0">Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 181f.</ref> Wahrscheinlich war der Vorgängerbau, ebenso wie Schloss Lütetsburg selbst, von den [[Manninga]] erbaut worden. | Das Steinhaus wurde um 1600 von Wilhelm zu Innhausen und Knyphausen, Herr von Lütetsburg, auf dem Platz eines Vorgängerbaus errichtet.<ref name=":0">Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 181f.</ref> Wahrscheinlich war der Vorgängerbau, ebenso wie Schloss Lütetsburg selbst, von den [[Manninga]] erbaut worden. | ||
Erster bekannter Besitzer eines Hauses auf diesem Grundstück ist [[Albrecht Schwinge]], ein Sohn des Hieronimus Schwinge aus Oldenburg und Tjade von Rhaude. Albrecht Schwinge wird als unangenehmer Zeitgenosse beschrieben, der mehrfach eine Gefängnisstrafe verbüßte und mit der Familie zu | Erster bekannter Besitzer eines Hauses auf diesem Grundstück ist [[Albrecht Schwinge]], ein Sohn des Hieronimus Schwinge aus Oldenburg und Tjade von Rhaude. Albrecht Schwinge wird als unangenehmer Zeitgenosse beschrieben, der mehrfach eine Gefängnisstrafe verbüßte und mit der Familie zu Innhausen und Knyphausen im Streit lag. Aus Prozessakten geht hervor, dass Wilhelm zu Inn- und Knyphausen vor und nach 1610 Besitzer des Hauses war. Er vermachte es seinen vier Söhnen.<ref name=":1">[https://web.archive.org/web/20150817114335/http://www.buergerstiftung-norden.de/buergerhaus.geschichte.php Geschichte des Norder Bürgerhauses], abgerufen am 10. Mai 2021</ref> | ||
Ab 1722 wechselt das Haus den Besitzer und das in den darauffolgenden Jahren mehrfach. Es beherbergt den [[Amtsverwalter]] von Norden, [[Hajo Laurenz Damm|Dr. Hajo Laurenz Damm]] für eine gewisse Zeit, wird sowohl von Kaufleuten als auch von Privatpersonen bewohnt. 1864 wird von der Existenz einer zum Haus gehörenden Scheune, im Zusammenhang mit dem Verkauf an den Nachbarn Rösingh, berichtet. In den Jahren 1914 bis 1919 versucht ein Herr Rosenboom ein Lichtspieltheater in Betrieb zu nehmen und Regierungsbausekretär Albers bemüht sich 1921 vehement, in einem umfangreichen Schriftwechsel mit der Stadt Norden, um den Einbau von Zwischenwänden, um so die Zahl der Räume für seine Kinder zu vergrößern.<ref name=":1" /> | Ab 1722 wechselt das Haus den Besitzer und das in den darauffolgenden Jahren mehrfach. Es beherbergt den [[Amtsverwalter]] von Norden, [[Hajo Laurenz Damm|Dr. Hajo Laurenz Damm]] für eine gewisse Zeit, wird sowohl von Kaufleuten als auch von Privatpersonen bewohnt. 1864 wird von der Existenz einer zum Haus gehörenden Scheune, im Zusammenhang mit dem Verkauf an den Nachbarn Rösingh, berichtet. In den Jahren 1914 bis 1919 versucht ein Herr Rosenboom ein Lichtspieltheater in Betrieb zu nehmen und Regierungsbausekretär Albers bemüht sich 1921 vehement, in einem umfangreichen Schriftwechsel mit der Stadt Norden, um den Einbau von Zwischenwänden, um so die Zahl der Räume für seine Kinder zu vergrößern.<ref name=":1" /> | ||