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Über Loringa gelangte der Hof wohl an die Familie [[von Wicht]]. Im Jahre 1611 heißt es in einer Steuerliste: "Adolf Loringa itzo Dr. Hector Friedrichs". Letzterer entstammte diesem alten Adelsgeschlecht und war ein Bruder von Otto Friedrichs von Wicht, der für Ubbo Emmius die bekannte Ostfrieslandkarte gestochen hat. Der Hof Breepott war rossdienstpflichtig, aber auch auch adelig frei. Das heißt, der Besitzer musste in Freuden- und Trauerfällen am ostfriesischen Hof Ritterdienste leisten, also mit einem oder zwei Pferden erscheinen, wie zum Beispiel bei gräflichen Hochzeiten oder Begräbnissen. Dafür war der Hof von bäuerlichen Lasten und Abgaben (Steuern u.ä.) befreit.<ref name=":0" />
Über Loringa gelangte der Hof wohl an die Familie [[von Wicht]]. Im Jahre 1611 heißt es in einer Steuerliste: "Adolf Loringa itzo Dr. Hector Friedrichs". Letzterer entstammte diesem alten Adelsgeschlecht und war ein Bruder von Otto Friedrichs von Wicht, der für Ubbo Emmius die bekannte Ostfrieslandkarte gestochen hat. Der Hof Breepott war rossdienstpflichtig, aber auch auch adelig frei. Das heißt, der Besitzer musste in Freuden- und Trauerfällen am ostfriesischen Hof Ritterdienste leisten, also mit einem oder zwei Pferden erscheinen, wie zum Beispiel bei gräflichen Hochzeiten oder Begräbnissen. Dafür war der Hof von bäuerlichen Lasten und Abgaben (Steuern u.ä.) befreit.<ref name=":0" />


1650 wurde der Hof von den Erben veräußert und gelangte im 18. Jahrhundert zu 2/3 an die Familie Kettler und zu 1/3 an die Familie Brawe. Im Jahre 1820 werden [[Edzard Ferdinand Kettler]] und die Erbengemeinschaft Brawe als Eigentümer genannt.<ref name=":1" />
1650 wurde der Hof von den Erben veräußert und gelangte im 18. Jahrhundert zu 2/3 an die Familie Kettler und zu 1/3 an die Familie Brawe. Im Jahre 1820 werden [[Edzard Ferdinand Kettler]] und die Erbengemeinschaft Brawe als Eigentümer genannt.<ref name=":1" /> Doch noch 1657 sollen die [[Mennonitengemeinde Norden|Norder Mennoniten]] diesem Hof [[Enno Ludwig Cirksena|Graf Enno Ludwig]] aus Dankbarkeit für seinen Schutz vermacht haben.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 70</ref>


Um 1900 gelangt der Hof mit seinen 54 Hektar Grund in den Besitz von [[Karl Vissering]]. Dieser gerät jedoch schon früh in finanzielle Schwierigkeiten und musste den Hof 1929 zwangsweise veräußern.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Vissering.pdf Mahmens, Sven (2007): Biographie des Karl Vissering], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref>
Um 1900 gelangt der Hof mit seinen 54 Hektar Grund in den Besitz von [[Karl Vissering]]. Dieser gerät jedoch schon früh in finanzielle Schwierigkeiten und musste den Hof 1929 zwangsweise veräußern.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Vissering.pdf Mahmens, Sven (2007): Biographie des Karl Vissering], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref>