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Das Gebäude bestand aus zwei Geschossen und wurde aus weitestgehend grob behauenen Steinen errichtet, was die Vermutung bestärkt, dass sich hier zuvor die Ennenburg befand und beim Bau der Osterburg dessen Steine verwendet wurden, die in früheren Zeiten noch mangels geeigneterer Methoden per Hand geschlagen bzw. geformt wurden.
Das Gebäude bestand aus zwei Geschossen und wurde aus weitestgehend grob behauenen Steinen errichtet, was die Vermutung bestärkt, dass sich hier zuvor die Ennenburg befand und beim Bau der Osterburg dessen Steine verwendet wurden, die in früheren Zeiten noch mangels geeigneterer Methoden per Hand geschlagen bzw. geformt wurden.


Beschrieben wird die Osterburg als ansehnliches, burgähnliches Steinhaus, das über einen großen Garten verfügte, welcher sich südlich bis auf das ehemalige [[Doornkaat | Doornkaatgelände]] erstreckte. Als Land werden der Osterburg um 1715 gehören 78 Diemat Land. Ein Diemat sind in etwa 5.700 qm, 65 Diemat folglich gut 445.000 qm. Um 1771 gehörten noch 24,5 Diemat Land, also etwa 140.000 qm, zur Osterburg, unter anderem das [[Galgenland]] und der [[Horst]].
Der ersten namentlich bekannten Eigentümer des Gebäudes waren [[Halle Hadelsen]] (geb. um 1450) und dessen Frau Bauwa von Groothusen. Halle Hadelsen starb 1495 nach einer Kriegsverwundung, die Osterburg fiel daraufhin an seinen Schwiegersohn mit Hicco Mentet(s) Aldringa von Nes(se), der mit Halles Tochter Tochter Tiade Hadelsen verheiratet war. Im 16. und 17. Jahrhundert wird dieses Gebäude (vermutlich nach dieser Person) auch "Mentet von Nes Hof" genannt. Ob die Familie Hadelsen auch die Erbauer der Osterburg waren, kann nicht mit Gewissheit bestimmt werden. Dies liegt nahe, jedoch ist es ebenso wahrscheinlich, dass sie durch die siegreichen [[tom Brook]] errichtet wurde und später an die Familie Hadelsen fiel, die Günstlinge der tom Brook gewesen sein könnten oder es diesen schlichtweg abkauften.
 
Am Haus befanden sich vier sandsteinerne Wappen, die von der Historikerin Isa Ramm identifiziert werden konnten. Am Ostgiebel befand sich die Wappen der Familie Aldringa (ein Wappen) und der Familie Hadelsen (drei Tatzenkreuze), an der nördlichen Traufseite (parallel zur Osterstraße) die Wappen der Familie Loringa (eine durch drei Ringe gezogene Weinranke) und der Familie Harringa (ein Löwe mit Streitkolben). Durch die Wappen lassen sich zumindest einige der Besitzer nachweisen. Die Besitzer waren adelig frei, das bedeutet, dass sie Sonderprivilegien hatten und damit nur bei Freuden- oder Trauerfällen Hofdienste am Hofe des Landesherren zu leisten hatten.
 
Der ersten namentlich bekannten Eigentümer des Gebäudes waren Halle Hadelsen (geb. um 1450) und dessen Frau Bauwa von Groothusen. Halle Hadelsen starb 1495 nach einer Kriegsverwundung, die Osterburg fiel daraufhin an seinen Schwiegersohn mit Hicco Mentet(s) Aldringa von Nes(se), der mit Halles Tochter Tochter Tiade Hadelsen verheiratet war. Im 16. und 17. Jahrhundert wird dieses Gebäude (vermutlich nach dieser Person) auch "Mentet von Nes Hof" genannt. Ob die Familie Hadelsen auch die Erbauer der Osterburg waren, kann nicht mit Gewissheit bestimmt werden. Dies liegt nahe, jedoch ist es ebenso wahrscheinlich, dass sie durch die siegreichen [[tom Brook]] errichtet wurde und später an die Familie Hadelsen fiel, die Günstlinge der tom Brook gewesen sein könnten oder es diesen schlichtweg abkauften.


In der Zeit um 1704 gehörte das Land einem Drosten aus dem Hause Schlepegrell, einem Uradelsgeschlecht aus dem Raum Lüneburg.
In der Zeit um 1704 gehörte das Land einem Drosten aus dem Hause Schlepegrell, einem Uradelsgeschlecht aus dem Raum Lüneburg.
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Beim Abriss der Eisenhütte im Jahr 1969 wurde die Osterburg mit abgebrochen, da dem Denkmalschutz zu dieser Zeit leider noch keinerlei Bedeutung beigemessen wurde. Bis zu seinem Abriss befand sich das Gebäude in einem erstaunlich guten Zustand. Heute stehen auf diesem Grundstück Bürogebäude und ein Verbrauchermarkt.
Beim Abriss der Eisenhütte im Jahr 1969 wurde die Osterburg mit abgebrochen, da dem Denkmalschutz zu dieser Zeit leider noch keinerlei Bedeutung beigemessen wurde. Bis zu seinem Abriss befand sich das Gebäude in einem erstaunlich guten Zustand. Heute stehen auf diesem Grundstück Bürogebäude und ein Verbrauchermarkt.
== Beschreibung ==
Beschrieben wird die Osterburg als ansehnliches, burgähnliches Steinhaus, das über einen großen Garten verfügte, welcher sich südlich bis auf das ehemalige [[Doornkaat | Doornkaatgelände]] erstreckte. Als Land werden der Osterburg um 1715 gehören 78 Diemat Land. Ein Diemat sind in etwa 5.700 qm, 65 Diemat folglich gut 445.000 qm. Um 1771 gehörten noch 24,5 Diemat Land, also etwa 140.000 qm, zur Osterburg, unter anderem das [[Galgenland]] und der [[Horst]].
Am Haus befanden sich vier sandsteinerne Wappen, die von der Historikerin Isa Ramm identifiziert werden konnten. Am Ostgiebel befand sich die Wappen der Familie Aldringa (ein Wappen) und der Familie Hadelsen (drei Tatzenkreuze), an der nördlichen Traufseite (parallel zur Osterstraße) die Wappen der Familie Loringa (eine durch drei Ringe gezogene Weinranke) und der Familie Harringa (ein Löwe mit Streitkolben). Durch die Wappen lassen sich zumindest einige der Besitzer nachweisen. Die Besitzer waren adelig frei, das bedeutet, dass sie Sonderprivilegien hatten und damit nur bei Freuden- oder Trauerfällen Hofdienste am Hofe des Landesherren zu leisten hatten.


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==