Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 35: Zeile 35:
|}
|}
Die '''Alte Itzendorfer Schule''' gehört zu den ältesten Schulen im (heutigen) Stadtgebiet. Sie befand sich im untergangenen [[Itzendorf]], wurde später im "neuen" Itzendorf wiedererrichtet und 1936 abgebrochen und durch [[Itzendorfer Schule|einen Neubau]] ersetzt. Die Alte Itzendorfer Schule befand sich im Bereich des heutigen [[Nordsee-Camp Norddeich|Campingplatzes]] nahe der Deichlinie.
Die '''Alte Itzendorfer Schule''' gehört zu den ältesten Schulen im (heutigen) Stadtgebiet. Sie befand sich im untergangenen [[Itzendorf]], wurde später im "neuen" Itzendorf wiedererrichtet und 1936 abgebrochen und durch [[Itzendorfer Schule|einen Neubau]] ersetzt. Die Alte Itzendorfer Schule befand sich im Bereich des heutigen [[Nordsee-Camp Norddeich|Campingplatzes]] nahe der Deichlinie.
 
__TOC__
__NOTOC__
==Geschichte==
==Geschichte==
Vermutlich gab es bereits um 1600 eine Schule in [[Itzendorf]], spätestens in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Erstmalig nachweisen lässt sich die Existenz durch ein Schreiben aus dem Jahr 1677, aus dem hervorgeht, dass [[Hinrich Laven]] von den Interessenten (Eltern schulpflichtiger Kinder) zum Schulmeister (nicht-akademische Lehrkraft) gewählt wurde. An Schulgeld zahlten diese einen Gulden und etwa 50 Liter Gerste je Halbjahr. Am 12. März 1683 wird das Schulgeld um einen Gulden erhöht, die Arbeiter und Kleinbauern mussten jedoch nur die Hälfte zahlen. Schulmeister bzw. Lehrer ist zu dieser Zeit [[Johannes Naudaeus]].<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 33</ref>  
Vermutlich gab es bereits um 1600 eine Schule in [[Itzendorf]], spätestens in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Erstmalig nachweisen lässt sich die Existenz durch ein Schreiben aus dem Jahr 1677, aus dem hervorgeht, dass [[Hinrich Laven]] von den Interessenten (Eltern schulpflichtiger Kinder) zum Schulmeister (nicht-akademische Lehrkraft) gewählt wurde. An Schulgeld zahlten diese einen Gulden und etwa 50 Liter Gerste je Halbjahr. Am 12. März 1683 wird das Schulgeld um einen Gulden erhöht, die Arbeiter und Kleinbauern mussten jedoch nur die Hälfte zahlen. Schulmeister bzw. Lehrer ist zu dieser Zeit [[Johannes Naudaeus]].<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 33</ref>