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Im Jahr der Eheschließung übernahm van Hülst die Bewirtschaftung des aus dem Cremerschen Besitz stammenden [[Gut Lintel|Gutes Lintel]] in der Norder Nachbargemeinde [[Sandbauerschaft]] (ab 1919 mit der Stadt vereint). Im Ersten Weltkrieg zog sich das kinderlose Paar wieder in den Stadtkern zurück. In seinen besten Jahren gelangte van Hülst zu hohem Ansehen, obwohl er auch Rückschläge und Kritik hinnehmen mußte. Er war Vorsitzender des [[Verein zur Veredlung der Pferde- und Viehzucht|Vereins zur Veredlung der Pferde- und Viehzucht]], Vorstandsmitglied des örtlichen [[Verein für freiwillige Armenpflege|Vereins für freiwillige Armenpflege]], Vizepräsident des [[Landwirtschaftlicher Verein Norden-Berum|Landwirtschaftlichen Vereins Norden-Berum]] sowie [[Deichrichter|Deich-]] und [[Sielrichter]].
Im Jahr der Eheschließung übernahm van Hülst die Bewirtschaftung des aus dem Cremerschen Besitz stammenden [[Gut Lintel|Gutes Lintel]] in der Norder Nachbargemeinde [[Sandbauerschaft]] (ab 1919 mit der Stadt vereint). Im Ersten Weltkrieg zog sich das kinderlose Paar wieder in den Stadtkern zurück. In seinen besten Jahren gelangte van Hülst zu hohem Ansehen, obwohl er auch Rückschläge und Kritik hinnehmen mußte. Er war Vorsitzender des [[Verein zur Veredlung der Pferde- und Viehzucht|Vereins zur Veredlung der Pferde- und Viehzucht]], Vorstandsmitglied des örtlichen [[Verein für freiwillige Armenpflege|Vereins für freiwillige Armenpflege]], Vizepräsident des [[Landwirtschaftlicher Verein Norden-Berum|Landwirtschaftlichen Vereins Norden-Berum]] sowie [[Deichrichter|Deich-]] und [[Sielrichter]].


Herausragend war von 1881 bis 1914 seine Position als Direktor, vorher Vizedirektor, der [[Norder Fehngesellschaft]]. Zu den ersten Direktoren waren der Norder Uhrmacher [[Jacob Willms Uven]] (1735-1825), der von
Herausragend war von 1881 bis 1914 seine Position als Direktor, vorher Vizedirektor, der [[Norder Fehngesellschaft]]. Unter seiner Regie entstand 1894 im Berumerfehner Wald das große Denkmal mit den Namen der bis dahin tätigen Direktoren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand die Amtszeit von van Hülst unter keinem günstigen
1795 bis 1811 die Gesellschaft leitete und vorher als Wortführer der Fehn-Societät
aufgetreten war, sowie sein Nachfolger, der Norder Kaufmann und Ziegler Folkmar Friedrich
Wilhelm Lantzius, der bis 1820 amtierte und von Anfang an die treibende Kraft war. Beide
gelten als die eigentlichen Gründer von Norderfehn, das später den Namen Berumerfehn
erhielt, weil der Ort im damaligen Amt Berum lag. Zu den Vorgängern von van Hülst zählten
auch sein Schwiegervater und Vater. Unter der Regie von van Hülst entstand 1894 im
Berumerfehner Wald das große Denkmal mit den Namen der bis dahin tätigen Direktoren.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand die Amtszeit von van Hülst unter keinem günstigen
Stern. Die in den Geschäftsberichten der Fehn-Gesellschaft immer wieder genannte Nässe
Stern. Die in den Geschäftsberichten der Fehn-Gesellschaft immer wieder genannte Nässe
des Bodens aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse beeinträchtigten die
des Bodens aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse beeinträchtigten die