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==Leben==
==Leben==
Vissering wurde am 3. Oktober 1826 als Sohn des Landwirts Wilhelm "Willem" Vissering und dessen Ehefrau Henriette Antoinette Catharina Friederike von Briesen in Osteel geboren.<ref name=":0" /> Er besuchte das Ulrichsgymnasium in Norden und später die polytechnische Akademie in Hannover. Als junger Mann unternahm er umfangreiche Reisen und betrieb Landwirtschaft auf seinem Gut Wilhelminenhof bei Dornum. Weiter war er Präsident des landwirtschaftlichen Hauptvereins für das Fürstentum Ostfriesland, Ehrenmitglied der Landwirtschafts-Gesellschaft zu Oldenburg und Hannover. Außerdem war er [[Gasthaus|Armendirektor]], Gemeindevorstand und Standesbeamter.
Vissering wurde am 3. Oktober 1826 als Sohn des Landwirts Wilhelm "Willem" Vissering und dessen Ehefrau Henriette Antoinette Catharina Friederike von Briesen in Osteel geboren.<ref name=":0" /> Er besuchte das Ulrichsgymnasium in Norden und später die polytechnische Akademie in Hannover. Als junger Mann unternahm er umfangreiche Reisen und betrieb Landwirtschaft auf seinem Gut Wilhelminenhof bei Dornum. Weiter war er Präsident des landwirtschaftlichen Hauptvereins für das Fürstentum Ostfriesland, Ehrenmitglied der Landwirtschafts-Gesellschaft zu Oldenburg und Hannover. Außerdem war er [[Gasthaus|Armendirektor]], Gemeindevorstand und Standesbeamter.<ref>Appell, Wolfgang (2016): Erlang-Surium, Erlangen, S. 15</ref>


Von 1884 bis zu seinem Tode war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Provinz Hannover 2 (Aurich, Wittmund, Leer) und die Nationalliberale Partei.<ref>Specht, Fritz / Schwabe, Paul (1904): Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten, Berlin, S. 116</ref> Im Reichstag war er in den Ausschüssen für Betriebsunfälle, deutsche Schutzgebiete (Kolonien), Reichsstempelabgaben, Postdampfschiffsverbindungen und Seuchen tätig.<ref>[http://zhsf.gesis.org/biorabkr_db/biorabkr_db.php?id=2548 Kurzbiographie des Friedrich Bodewin Vissering], abgerufen am 22. April 2021</ref>
Von 1884 bis zu seinem Tode war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Provinz Hannover 2 (Aurich, Wittmund, Leer) und die Nationalliberale Partei.<ref>Specht, Fritz / Schwabe, Paul (1904): Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten, Berlin, S. 116</ref> Im Reichstag war er in den Ausschüssen für Betriebsunfälle, deutsche Schutzgebiete (Kolonien), Reichsstempelabgaben, Postdampfschiffsverbindungen und Seuchen tätig.<ref>[http://zhsf.gesis.org/biorabkr_db/biorabkr_db.php?id=2548 Kurzbiographie des Friedrich Bodewin Vissering], abgerufen am 22. April 2021</ref>