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|Erbauer
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|[[Friedrich Bodewin Vissering]]
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==Geschichte==
==Geschichte==
Ursprünglich bezeichnete das "Gut Lintel" einen Hof mit umfassenden Ländereien, der östlich der [[Idzingaburg]] lag und zu dessen Nebengebäuden gehörte. Vermutlich war es das [[Vorwerk]] der Idzingaburg.
Ursprünglich bezeichnete das "Gut Lintel" einen Hof mit umfassenden Ländereien, der westlich der [[Idzingaburg]] lag und zu dessen Nebengebäuden gehörte. Möglicherweise war es das [[Vorwerk]] der Idzingaburg oder geht auf dieses zurück.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2011): Gretje Schreiber, Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript</ref>


Zum Hof gehörten fünfzig Diemat Land, also ungefähr 285.000 qm, die sich vorwiegend auf das nähere Umland konzentrierten. Das Gut existiert mindestens seit dem 17. Jahrhundert, vermutlich jedoch bereits viel früher. Wahrscheinlich nach dem Ende der [[Idzinga]] ging auch das Gut Lintel in Privatbesitz über.
Zum Hof gehörten fünfzig [[Diemat]] Land, also ungefähr 285.000 qm, die sich vorwiegend auf das nähere Umland konzentrierten. Das Gut existiert mindestens seit dem 17. Jahrhundert, vermutlich jedoch bereits viel früher. Die Bewohner lassen sich seit dem 16. Jahrhundert nachweisen.<ref name=":0" />


In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das heute noch bestehende Haupthaus im Stil einer großen, schlossähnlichen Stadtvilla errichtet. Es handelt sich um einen klassizistischen Backsteinbau mit modernen Anbauten. Um das Gebäude wurde ein etwa einen Hektar großer Park im englischen Stil angelegt. Der Volksmund taufte ihn später auf "Linteler Wald" bzw. "Linteler Wäldchen". Zum parkähnlichen Wald, der der [[Parkstraße]] ihren Namen gab, gehörte auch ein Teich sowie künstlich geschaffene Anhöhen. Als Besitzer ist für diese Zeit ein [[Friedrich Bodewin Vissering]] belegt, der 1885 starb und als Erbauer des Gebäudes gilt.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das heute noch bestehende Haupthaus durch [[Wilhelm Vissering]] im Stil einer großen, schlossähnlichen Stadtvilla errichtet. Es handelt sich um einen klassizistischen Backsteinbau mit modernen Anbauten. Um das Gebäude wurde ein etwa einen Hektar großer Park im englischen Stil angelegt. Der Volksmund taufte ihn später auf "Linteler Wald" bzw. "Linteler Wäldchen". Zum parkähnlichen Wald, der der [[Parkstraße]] ihren Namen gab, gehörte auch ein Teich sowie künstlich geschaffene Anhöhen.


Weiterhin wurde eine Allee mit Kastanienbäumen errichtet, die von der [[Linteler Straße]] direkt auf das Haupthaus zuführt. Heute trägt diese Allee den Namen [[Kastanienallee]]. Das Holztor, welches das Befahren von hier mit Kraftfahrzeugen verhindert, ist vermutlich noch weitestgehend im Originalzustand. An dieser Allee steht eine Baracke, die im Zweiten Weltkrieg als Lazarett der britischen Besatzungsmacht und heute als [[Vereinsheim (Kastanienallee)|Vereinsheim]] für drei Norder Vereine dient.
Weiterhin wurde eine Allee mit Kastanienbäumen errichtet, die von der [[Linteler Straße]] direkt auf das Haupthaus zuführt. Heute trägt diese Allee den Namen [[Kastanienallee]]. Das Holztor, welches das Befahren von hier mit Kraftfahrzeugen verhindert, ist vermutlich noch weitestgehend im Originalzustand. An dieser Allee steht eine Baracke, die im Zweiten Weltkrieg als Lazarett der britischen Besatzungsmacht und heute als [[Vereinsheim (Kastanienallee)|Vereinsheim]] für drei Norder Vereine dient.
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==Besitzer==
==Besitzer==
Eigentümer des heutigen Gut Lintel sind u.a. die Familie Wucherpfennig. Unter anderem wohnte hier [[Veit Wucherpfennig]], der das [[Schöninghsches Haus|Schöninghsche Haus]] vor dem Verfall bewahrte. Heute steht das Gut im Eigentum eines Norder Ärztepaares.
Nach dem Tod von [[Wilhelm Vissering]] ging das Gut in den Besitzs eines Sohnes [[Friedrich Bodewin Vissering]] über. Von diesem wiederum
 
Später gelangt das Gut in den Besitz von [[Veit Wucherpfennig]], der das [[Schöninghsches Haus|Schöninghsche Haus]] vor dem Verfall bewahrte. Heute steht das Gut im Eigentum eines Norder Ärztepaares.


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==