Stilkenboom: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Unternehmen begann als kleine Stellmacherei und entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem überregional bekannten Wagenbauunternehmen. Zur Produktionspalette gehörten zunächst hochrädrige Wattwagen, mit denen Inselbesucher vom ankernden Schiff zur Insel gebracht wurden. Anlegestellen waren auf der meisten Inseln seinerzeit noch nicht vorhanden. Weitere Produkte waren u.a. Linienausflugswagen, Sulkies (einachsige Pferdefuhrwerke), Bestattungsfahrzeuge sowie Bootsablaufwagen (eine Art Vorläufer der heutigen Bootsanhänger).<ref>[http://www.tradition-fahrkunst.de/wbprintfriend.php?wbl= Kurzbeschreibung des Unternehmens] auf Tradition-Fahrkunst.de, abgerufen am 20. April 2021</ref> In Zusammenarbeit mit der [[DGzRS Norden|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] entwickelte die Firma sogenannte Raketenwagen, die bei Schiffsstrandungen in Küstennähe zum Einsatz kamen. Von 1898 bis 1926 stellte Stilkenboom auch Eisenbahnwaggons, u.a. für die Inselbahn Juist, her.<ref>[https://www.inselbahn.de/index.php?nav=1000023 Wagenverzeichnis auf Inselbahn.de], abgerufen am 20. April 2021</ref> | Das Unternehmen begann als kleine Stellmacherei (Wagenbauer) und entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem überregional bekannten Wagenbauunternehmen. Zur Produktionspalette gehörten zunächst hochrädrige Wattwagen, mit denen Inselbesucher vom ankernden Schiff zur Insel gebracht wurden. Anlegestellen waren auf der meisten Inseln seinerzeit noch nicht vorhanden. Weitere Produkte waren u.a. Linienausflugswagen, Sulkies (einachsige Pferdefuhrwerke), Bestattungsfahrzeuge sowie Bootsablaufwagen (eine Art Vorläufer der heutigen Bootsanhänger).<ref>[http://www.tradition-fahrkunst.de/wbprintfriend.php?wbl= Kurzbeschreibung des Unternehmens] auf Tradition-Fahrkunst.de, abgerufen am 20. April 2021</ref> In Zusammenarbeit mit der [[DGzRS Norden|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] entwickelte die Firma sogenannte Raketenwagen, die bei Schiffsstrandungen in Küstennähe zum Einsatz kamen. Von 1898 bis 1926 stellte Stilkenboom auch Eisenbahnwaggons, u.a. für die Inselbahn Juist, her.<ref>[https://www.inselbahn.de/index.php?nav=1000023 Wagenverzeichnis auf Inselbahn.de], abgerufen am 20. April 2021</ref> | ||
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Version vom 20. April 2021, 10:33 Uhr
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| Basisdaten | ||||||||
| Gründung | 1846 | |||||||
| Auflösung | 1970er Jahre | |||||||
| Rechtsform | unbekannt | |||||||
| Hauptsitz | unbekannt | |||||||
Stilkenboom war ein überregional bekanntes Wagenbauunternehmen mit Sitz in Süderneuland II bzw. Süderneuland II. Sie war von großer Bedeutung für das Wachstum der einstmals noch selbstständigen Gemeinden.
Geschichte
Das Unternehmen begann als kleine Stellmacherei (Wagenbauer) und entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem überregional bekannten Wagenbauunternehmen. Zur Produktionspalette gehörten zunächst hochrädrige Wattwagen, mit denen Inselbesucher vom ankernden Schiff zur Insel gebracht wurden. Anlegestellen waren auf der meisten Inseln seinerzeit noch nicht vorhanden. Weitere Produkte waren u.a. Linienausflugswagen, Sulkies (einachsige Pferdefuhrwerke), Bestattungsfahrzeuge sowie Bootsablaufwagen (eine Art Vorläufer der heutigen Bootsanhänger).[1] In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger entwickelte die Firma sogenannte Raketenwagen, die bei Schiffsstrandungen in Küstennähe zum Einsatz kamen. Von 1898 bis 1926 stellte Stilkenboom auch Eisenbahnwaggons, u.a. für die Inselbahn Juist, her.[2]
Um 1938 kam es zu einem Brand auf dem Betriebsgelände, durch das mindestens ein Gebäude schwer zu Schaden kam.[3]
Die Firma wurde in den 1970er Jahren geschlossen. Der letzte Standort befand sich an der Brückstraße.[4] Heute hat hier ein Getränkegroßhandel seinen Sitz.
Einzelnachweise
- ↑ Kurzbeschreibung des Unternehmens auf Tradition-Fahrkunst.de, abgerufen am 20. April 2021
- ↑ Wagenverzeichnis auf Inselbahn.de, abgerufen am 20. April 2021
- ↑ Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0717047.jpg)
- ↑ Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0270482.jpg)