Zeile 55: Zeile 55:
Durch den Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten wuchs nicht nur die Gesamteinwohnerzahl beträchtlich, sondern naturgemäß auch die Schülerzahlen. Ihren Höhepunkt erreichten sie 1946 mit 196 Schülern. Vier Jahre später waren es noch 166 und 1956 noch 126. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein Teil der in der Gemeinde untergebrachten Flüchtlinge im Zuge des einsetzenden Wirtschaftswundern und auf der Suche nach Arbeitsplätzen in andere Gebiete, vor allem das Ruhrgebiet, abwanderten. Zudem kamen insbesondere in der unmittelbaren Nachkriegszeit mehrere ausgebombte Emder Familien, die nach und nach wieder zurückzogen.
Durch den Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten wuchs nicht nur die Gesamteinwohnerzahl beträchtlich, sondern naturgemäß auch die Schülerzahlen. Ihren Höhepunkt erreichten sie 1946 mit 196 Schülern. Vier Jahre später waren es noch 166 und 1956 noch 126. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein Teil der in der Gemeinde untergebrachten Flüchtlinge im Zuge des einsetzenden Wirtschaftswundern und auf der Suche nach Arbeitsplätzen in andere Gebiete, vor allem das Ruhrgebiet, abwanderten. Zudem kamen insbesondere in der unmittelbaren Nachkriegszeit mehrere ausgebombte Emder Familien, die nach und nach wieder zurückzogen.


1949 wurden das Lehrmittelzimmer und der daneben liegende Kohlenraum für eine dritte Klasse behelfsmäßig ausgebaut.<ref name=":0">[http://www.grundschule-suederneuland.de/0000009b450df0f01/0000009b4608acc1f/index.html Chronik der Grundschule Süderneuland], abgerufen am 20. April 2021</ref> 1954 wurde ein weiterer Klassenraum (8 x 8,5 m) mit Gruppenraum und zusätzlichem Lehrerzimmer errichtet. 1960 folgten zwei weitere Klassenräume mit je einem Gruppenraum. Ab August 1962 konnte die Schule neun Klassen vorweisen. 1963 stieg die Schülerzahl durch die Schließung der [[Nadörster Schule]] und der organisatorischen Zurechnung der [[Volksschule Süderneuland II|Volksschule in Süderneuland II]] zur Schule in Süderneuland I beträchtlich auf 402.
1949 wurden das Lehrmittelzimmer und der daneben liegende Kohlenraum für eine dritte Klasse behelfsmäßig ausgebaut.<ref name=":0">[http://www.grundschule-suederneuland.de/0000009b450df0f01/0000009b4608acc1f/index.html Chronik der Grundschule Süderneuland], abgerufen am 20. April 2021</ref> 1954 wurde ein weiterer Klassenraum (8 x 8,5 m) mit Gruppenraum und zusätzlichem Lehrerzimmer errichtet. 1960 folgten zwei weitere Klassenräume mit je einem Gruppenraum. Ab August 1962 konnte die Schule neun Klassen vorweisen. 1963 stieg die Schülerzahl durch die Schließung der [[Nadörster Schule]] und der organisatorischen Zurechnung der [[Volksschule Süderneuland II|Volksschule in Süderneuland II]] zur Schule in Süderneuland I beträchtlich auf 402. Fortan wurden die Stufen 1 - 4 sowie 8 in Süderneuland I unterrichtet, die restlichen in Süderneuland II.


1971 bis 1972 folgten vier weitere Klassenräume und zwei Gruppenräume. Die bis dahin direkt an der Süderneulander Schule unterrichteten Förderschule wurden in diesem Jahr an das [[Schulzentrum Wildbahn]] umgeschult. Am 9. September 1971 muss die Schule im Rahmen der Neuordnung der Schulen 45 Oberstufenschüler aus der [[Grundschule Leybucht|Schule Leybucht]] und 14 Schulanfänger aus [[Tidofeld]] aufnehmen. 1973 bis 1974 wird die [[Sporthalle Süderneuland|Sporthalle]] errichtet.
1971 bis 1972 folgten vier weitere Klassenräume und zwei Gruppenräume. Die bis dahin direkt an der Süderneulander Schule unterrichteten Förderschule wurden in diesem Jahr an das [[Schulzentrum Wildbahn]] umgeschult. Am 9. September 1971 muss die Schule im Rahmen der Neuordnung der Schulen 45 Oberstufenschüler aus der [[Grundschule Leybucht|Schule Leybucht]] und 14 Schulanfänger aus [[Tidofeld]] aufnehmen. 1973 bis 1974 wird die [[Sporthalle Süderneuland|Sporthalle]] errichtet.


Seit dem 1. April 1975 wird aus der bisherigen Volksschule schließlich eine Grundschule. Der Unterricht für die Oberstufen aus dem Volksschulsystem erfolgt nun im [[Schulzentrum Wildbahn]] (Haupt- und Förderschule) und im [[Schulzentrum Ekel]] (Realschule). Der gymnasiuale Unterricht erfolgt unverändert am [[Ulrichsgymnasium]].
Seit dem 1. April 1975 wird aus der bisherigen Volksschule schließlich eine Grundschule. Der Unterricht für die Oberstufen aus dem Volksschulsystem erfolgte nun im [[Schulzentrum Wildbahn]] (Haupt- und Förderschule) und im [[Schulzentrum Ekel]] (Realschule). Der gymnasiuale Unterricht erfolgt unverändert am [[Ulrichsgymnasium]].


Nach der Schließung der [[Volksschule Süderneuland II]] in der [[Waldstraße]] ist die Grundschule Süderneuland die einzige Schule im [[Süderneuland]].
Nach der Schließung der [[Volksschule Süderneuland II]] in der [[Waldstraße]] ist die Grundschule Süderneuland die einzige Schule im [[Süderneuland]].