Bahnkolk: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Bahnkolk''' ist ein durch Sturmfluten entstandenes Wasserloch ([[Kolk]]) nordöstlich der [[Molenstraße]]. Seinen Namen hat er infolge seiner unmittelbaren Lage an der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]] zu verdanken, für deren Bau hier Erdaushub entnommen wurde.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:62187 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> | Der '''Bahnkolk''' ist ein durch Sturmfluten entstandenes Wasserloch ([[Kolk]]) nordöstlich der [[Molenstraße]]. Seinen Namen hat er infolge seiner unmittelbaren Lage an der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]] zu verdanken, für deren Bau hier Erdaushub entnommen wurde.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:62187 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> | ||
Seit dem 3. Juli 1987 ist der Bahnkolk ein ausgewiesenes Naturdenkmal. Das Gebiet ist nach Ansicht des Landkreises Aurich wertvoll für angepasste Tier- und Pflanzenarten. Zudem wirkt es "belebend auf das Landschaftsbild und stellt einen Bezug zur Geschichte des Ortes dar."<ref>[https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Umweltkarten/?lang=de&topic=Natur&bgLayer=voidLayer&X=5931450.00&Y=393100.00&zoom=6&catalogNodes=75,110,88&layers=UntereNaturschutzbehoerden,NaturdenkmaleND,NaturdenkmaleinschmalerLaengsausdehnung,NaturdenkmalepunkthafterAuspraegung Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Die Naturschutzgebiete Niedersachsens auf der interaktiven Umweltkarte], abgerufen am 19. April 2021</ref> Genereller Schutzzweck sind der "Schutz des Stillgewässers vor Veränderungen, Zerstörung und Beeinträchtigungen."<ref>https://krummhoern.de/uploads/live/bekanntmachungen/dokumente/456/1996_03_landschaftsrahmenplan_entwurf.pdf Landkreis Aurich (1996): Landschaftsrahmenplan vom 1. März 1996], abgerufen am 1. Juli 2020</ref> | Seit dem 3. Juli 1987 ist der Bahnkolk ein ausgewiesenes Naturdenkmal. Das Gebiet ist nach Ansicht des Landkreises Aurich wertvoll für angepasste Tier- und Pflanzenarten. Zudem wirkt es "belebend auf das Landschaftsbild und stellt einen Bezug zur Geschichte des Ortes dar."<ref>[https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Umweltkarten/?lang=de&topic=Natur&bgLayer=voidLayer&X=5931450.00&Y=393100.00&zoom=6&catalogNodes=75,110,88&layers=UntereNaturschutzbehoerden,NaturdenkmaleND,NaturdenkmaleinschmalerLaengsausdehnung,NaturdenkmalepunkthafterAuspraegung Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Die Naturschutzgebiete Niedersachsens auf der interaktiven Umweltkarte], abgerufen am 19. April 2021</ref> Genereller Schutzzweck sind der "Schutz des Stillgewässers vor Veränderungen, Zerstörung und Beeinträchtigungen."<ref>[https://krummhoern.de/uploads/live/bekanntmachungen/dokumente/456/1996_03_landschaftsrahmenplan_entwurf.pdf Landkreis Aurich (1996): Landschaftsrahmenplan vom 1. März 1996], abgerufen am 1. Juli 2020</ref> | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
Version vom 19. April 2021, 15:25 Uhr
Bahnkolk | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Bahnkolk | Text = Kolk in Norddeich | center = 53.61578840079906, 7.170417258030869 | circle = 53.61578840079906, 7.170417258030869 : 300 | zoom = 15 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norddeich | |||||||
| Genaue Lage | Molenstraße
26506 Norden | |||||||
Der Bahnkolk ist ein durch Sturmfluten entstandenes Wasserloch (Kolk) nordöstlich der Molenstraße. Seinen Namen hat er infolge seiner unmittelbaren Lage an der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole zu verdanken, für deren Bau hier Erdaushub entnommen wurde.[1]
Seit dem 3. Juli 1987 ist der Bahnkolk ein ausgewiesenes Naturdenkmal. Das Gebiet ist nach Ansicht des Landkreises Aurich wertvoll für angepasste Tier- und Pflanzenarten. Zudem wirkt es "belebend auf das Landschaftsbild und stellt einen Bezug zur Geschichte des Ortes dar."[2] Genereller Schutzzweck sind der "Schutz des Stillgewässers vor Veränderungen, Zerstörung und Beeinträchtigungen."[3]
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Die Naturschutzgebiete Niedersachsens auf der interaktiven Umweltkarte, abgerufen am 19. April 2021
- ↑ Landkreis Aurich (1996): Landschaftsrahmenplan vom 1. März 1996, abgerufen am 1. Juli 2020