Alte Nadörster Schule: Unterschied zwischen den Versionen
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Trotz aller Bemühungen der Behörden verzögerten sich die Verhandlungen. Schließlich konnte man sich einigen, dass sich Lehrer Goldenstein mit 11,5 Reichstalern am Kostgeld beteiligen sollte. Je Interessent (Familien der in Nadörst schulpflichtigen Kindern) war nun zur Abgabe von 3 Reichstalern und 12 Guten Groschen jährlich verpflichtet. Es dauerte damit sage und schreibe über 20 Jahre, dass eine endgültige Einigung erzielt werden konnte. | Trotz aller Bemühungen der Behörden verzögerten sich die Verhandlungen. Schließlich konnte man sich einigen, dass sich Lehrer Goldenstein mit 11,5 Reichstalern am Kostgeld beteiligen sollte. Je Interessent (Familien der in Nadörst schulpflichtigen Kindern) war nun zur Abgabe von 3 Reichstalern und 12 Guten Groschen jährlich verpflichtet. Es dauerte damit sage und schreibe über 20 Jahre, dass eine endgültige Einigung erzielt werden konnte. | ||
1862 wurde das Schulgebäude an seiner ursprünglichen Stelle neu errichtet. 1939 wurde sie zu einer zweiklassigen Schule ausgebaut, da die Schülerzahl zwischenzeitlich auf 95 angestiegen war. In dieser Zeit hat | 1862 wurde das Schulgebäude an seiner ursprünglichen Stelle neu errichtet. 1939 wurde sie zu einer zweiklassigen Schule ausgebaut, da die Schülerzahl zwischenzeitlich auf 95 angestiegen war. In dieser Zeit hat hier [[Heye Gross]] unterrichtet. 1949 oder 1951 (je nach Quellenlage) gab man den Standort auf und errichtete [[Nadörster Straße|einen Neubau]] am [[Bahnhofsweg]] 6. 1961 wurde auch dieser Standort aufgegeben und die verbliebenen Schulkinder an die [[Grundschule Süderneuland]] an der [[Wurzeldeicher Straße]] umgeschult. | ||
Nachfolgend wurde das alte Schulgebäude für private und gewerbliche Zwecke umgebaut. Hier befand sich zunächst ein Schrottplatz ("Paul Schmidt") und später das "Norder Kaminstudio". Der Vorderbau des Gebäudes wird seit der Schulschließung als Mehrparteienhaus genutzt. | Nachfolgend wurde das alte Schulgebäude für private und gewerbliche Zwecke umgebaut. Hier befand sich zunächst ein Schrottplatz ("Paul Schmidt") und später das "Norder Kaminstudio". Der Vorderbau des Gebäudes wird seit der Schulschließung als Mehrparteienhaus genutzt. | ||