COVID 19-Pandemie: Unterschied zwischen den Versionen
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Als '''COVID 19-Pandemie''' wird der weltweite Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 ("COronaVIrus Disease 2019), einer Atemwegserkrankung, die in den meisten Fällen mild oder symptomlos, aber in Ausnahmefällen auch schwerwiegende bis lebensbedrohliche oder gar tödliche Verläufe nehmen kann, bezeichnet. Das Virus wurde erstmals im Dezember 2019 in Wuhan (Volksrepublik China) beschrieben und breitete sich daraufhin in kürzester Zeit auf der ganzen Welt aus. Am 27. Januar 2020 wurde der erste Fall in Deutschland amtlich erfasst und am 28. Januar vom Bayerischen Gesundheitsministerium bekanntgegeben. | Als '''COVID 19-Pandemie''' wird der weltweite Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 ("COronaVIrus Disease 2019; deutsch: Coronavirus-Krankheit 2019), einer Atemwegserkrankung, die in den meisten Fällen mild oder symptomlos, aber in Ausnahmefällen auch schwerwiegende bis lebensbedrohliche oder gar tödliche Verläufe nehmen kann, bezeichnet. Das Virus wurde erstmals im Dezember 2019 in Wuhan (Volksrepublik China) beschrieben und breitete sich daraufhin in kürzester Zeit auf der ganzen Welt aus. Am 27. Januar 2020 wurde der erste Fall in Deutschland amtlich erfasst und am 28. Januar vom Bayerischen Gesundheitsministerium bekanntgegeben. | ||
In Ostfriesland wurde das Virus erstmalig am 4. März 2020 von einem Labor bestätigt. Eine Frau aus Westoverledingen hatte sich vermutlich im Emsland angesteckt. Wenige Tage später wurde der erste Fall in Hage und dann schließlich auch in Norden gemeldet. | In Ostfriesland wurde das Virus erstmalig am 4. März 2020 von einem Labor bestätigt. Eine Frau aus Westoverledingen hatte sich vermutlich im Emsland angesteckt. Wenige Tage später wurde der erste Fall in Hage und dann schließlich auch in Norden gemeldet. Amtlich bekanntgemacht wurden die beiden Fälle vom Landkreis Aurich am 11. März 2020. Am gleichen Tag wurde eine Infektion in Aurich bekannt. | ||
==Verlauf== | ==Verlauf== | ||
Trotz anfänglicher Besorgnis angesichts des ersten Falls gab es zunächst keine Einschnitte in den Alltag. Das Robert Koch-Institut (RKI) erklärte noch am 22. Januar 2020, "dass nur wenige Menschen von anderen Menschen angesteckt werden können" und dass sich das Virus nicht sehr stark auf der Welt ausbreiten würde. Offenbar war das RKI in der Annahme, es handele sich um einen ähnlichen Verlauf wie bei der SARS-Pandemie 2002/2003. Dies wurde vom Virologen Alexander Kekulé kritisiert, der am selben Tag erklärte, dass er "nicht ganz die Gelassenheit des Robert Koch-Instituts" teile. | Trotz anfänglicher Besorgnis angesichts des ersten Falls gab es zunächst keine Einschnitte in den Alltag. Das Robert Koch-Institut (RKI) erklärte zunächst noch am 22. Januar 2020, "dass nur wenige Menschen von anderen Menschen angesteckt werden können" und dass sich das Virus nicht sehr stark auf der Welt ausbreiten würde. Offenbar war das RKI in der Annahme, es handele sich um einen ähnlichen Verlauf wie bei der SARS-Pandemie 2002/2003. Dies wurde vom Virologen Alexander Kekulé kritisiert, der am selben Tag erklärte, dass er "nicht ganz die Gelassenheit des Robert Koch-Instituts" teile. | ||
Am 11. März gab die Stadt Norden bekannt, dass der Unterricht an der [[Oberschule Norden]] sowie an der Außenstelle der [[Kooperative Gesamtschule Hage-Norden|Kooperativen Gesamtschule Hage-Norden]] am 12. und 13. März aufgrund eines Corona-Verdachtsfalles ausfallen werde. Der Verdacht bestätigte sich in der Folgewoche jedoch nicht. Bereits am 12. März sagte die Stadt Norden die Ausschusssitzungen des [[Stadtrat|Stadtrats]] sowie die jährliche [[Müllsammelaktion]] ab. Einen Tag später wurden die Verwaltungseinrichtungen sowie die [[Stadtbibliothek]] für den Besucherverkehr geschlossen. Am 16. März folgte das [[Ostfriesisches Teemuseum|Ostfriesische Teemuseum]]. | Am 11. März gab die Stadt Norden bekannt, dass der Unterricht an der [[Oberschule Norden]] sowie an der Außenstelle der [[Kooperative Gesamtschule Hage-Norden|Kooperativen Gesamtschule Hage-Norden]] am 12. und 13. März aufgrund eines Corona-Verdachtsfalles ausfallen werde. Der Verdacht bestätigte sich in der Folgewoche jedoch nicht. Bereits am 12. März sagte die Stadt Norden die Ausschusssitzungen des [[Stadtrat|Stadtrats]] sowie die jährliche [[Müllsammelaktion]] ab. Einen Tag später wurden die Verwaltungseinrichtungen sowie die [[Stadtbibliothek]] für den Besucherverkehr geschlossen. Am 16. März folgte das [[Ostfriesisches Teemuseum|Ostfriesische Teemuseum]]. | ||