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Der '''Lentzhof''' (Eigenschreibweise: "LentzhOf") ist ein Gasthof in Norden im Winkel der [[Westerstraße]] und der nach dem Gasthof benannten [[Lentzlohne]]. Erbaut wurde das Gebäude um 1880 von [[Conrad Lentz]]. Im Erdgeschoss befindet sich bis heute ein Restaurant mit Festsaal. Im Obergeschoss befanden sich Gastwohnungen, die heute fest vermietet sind. Das Land stand ursprünglich als "Kirchenland" im Eigentum der [[Ludgerusgemeinde Norden|katholischen Gemeinde]], die hier ursprünglich ihre Kirche errichten wollte.<ref>Foraita, Heinz (1985): Dein sind die Zeiten, Herr. Die Geschichte der Katholischen Gemeinde Norden. Herausgegeben zur 100-Jahr-Feier der St.-Ludgerus-Kirche zu Norden, Norden, S. 18</ref>
Der '''Lentzhof''' (Eigenschreibweise: ''LentzhOf'') ist ein Gasthof in Norden im Winkel der [[Westerstraße]] und der nach dem Gasthof benannten [[Lentzlohne]]. Erbaut wurde das Gebäude um 1880 von [[Conrad Lentz]], der auch Namensgeber ist. Im Erdgeschoss befindet sich bis heute ein Restaurant mit (später angebautem) Festsaal. Im Obergeschoss befanden sich Gastwohnungen, die heute fest vermietet sind.


Nach dem Ersten Weltkrieg beherbergte das Gasthaus die Suppenanstalt für Armen der Stadt. Buchdruckereibesitzer [[Diedrich Soltau]] ließ dort täglich 350 Portionen verteilen. Nachdem sich Conrad Lentz im Alter von 80 Jahren zur Ruhe gesetzt hatte, übernahm bis 1969 das Ehepaar Hoffmann den Betrieb. Erst danach ging das Haus wieder in den Familienbesitz über. Die Räume wurden renoviert und erweitert, die Gästezimmer überholt. 1972 bauten die Eigentümer den 140 Personen fassenden Saal an. 1986 wurde der Lentzhof versteigert und ging in das Eigentum des Emder Kaufmanns Frank Peter Nowak über.<ref>[https://veranstaltungen.meinestadt.de/norden/location-detail/27464 Beschreibung des Lentzhofs] auf MeineStadt.de</ref>
== Geschichte ==
Das Land stand seit ungefähr 1870 als ''Kirchenland'' im Eigentum der [[Ludgerusgemeinde Norden|katholischen Gemeinde]], die hier ursprünglich ihre [[Ludgeruskirche|Kirche]] errichten wollte.<ref>Foraita, Heinz (1985): Dein sind die Zeiten, Herr. Die Geschichte der Katholischen Gemeinde Norden. Herausgegeben zur 100-Jahr-Feier der St.-Ludgerus-Kirche zu Norden, Norden, S. 18</ref>
 
Seit 1879 beherbergte das Gasthaus die Suppenanstalt für Armen der Stadt, die bis etwa 1933 bestand. Buchdruckereibesitzer [[Diedrich Soltau]] ließ dort täglich bis zu 350 Portionen verteilen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 116</ref> Nachdem sich Conrad Lentz im Alter von 80 Jahren zur Ruhe gesetzt hatte, übernahm bis 1969 das Ehepaar Hoffmann den Betrieb. Erst danach ging das Haus wieder in den Familienbesitz über. Die Räume wurden renoviert und erweitert, die Gästezimmer überholt. 1972 bauten die Eigentümer den 140 Personen fassenden Saal an. 1986 wurde der Lentzhof versteigert und ging in das Eigentum des Emder Kaufmanns Frank Peter Nowak über.<ref>[https://veranstaltungen.meinestadt.de/norden/location-detail/27464 Beschreibung des Lentzhofs] auf MeineStadt.de</ref>


==Einzelnachweise==
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