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Durch Unterstützung des Bischofs von Münster, Spenden, Kollekten und guter Beziehungen zu niederländischen Katholiken, in der [[Sielstraße]] 364 (später Nr. 55/56) ein Grundstück mit Haus zu erwerben. Dieses baute er zu einer "Missionsstation" um. Norden hatte damit erstmals seit gut 200 Jahren wieder ein eigenes, katholisches Gotteshaus. Nach dem Tode Klümpers folgten ihm zahlreiche weitere Personen ins Amt, von denen erst [[Martinianus Schulte]] besonders hervortrat. Schulte war von 1777 bis 1795 im Amt. Er benannte die Missionsstation, wohl auch in Gedenken an Michael Klümper, nach dem Erzengel Michael auf den Namen "St. Michael".
Durch Unterstützung des Bischofs von Münster, Spenden, Kollekten und guter Beziehungen zu niederländischen Katholiken, in der [[Sielstraße]] 364 (später Nr. 55/56) ein Grundstück mit Haus zu erwerben. Dieses baute er zu einer "Missionsstation" um. Norden hatte damit erstmals seit gut 200 Jahren wieder ein eigenes, katholisches Gotteshaus. Nach dem Tode Klümpers folgten ihm zahlreiche weitere Personen ins Amt, von denen erst [[Martinianus Schulte]] besonders hervortrat. Schulte war von 1777 bis 1795 im Amt. Er benannte die Missionsstation, wohl auch in Gedenken an Michael Klümper, nach dem Erzengel Michael auf den Namen "St. Michael".


Der etwa 12,5 x 7,5 x 3,5 Meter große Bau wird von Pfarrer [[Franz-Josef Strieker]] in einem Brief an den Bischof von Osnabrück als äußerlich nicht als Kirche zu erkennender Bau beschrieben, der bereits in seinem baulichen Zustand verfallen war. So beklagt er, das Gebäude sei "mit dem Pfarrhaus unter einem Dach, ohne Türmchen und alles Bezeichnende" keinesfalls einem Gotteshaus ähnlich. Die Innenaustattung bezeichnet er als beschämend und nennt den gesamten Bau nicht mehr als einen "ärmlichen Bet(h)saal", der "in seiner Weise unscheinbar und versteckt gelegen" sei, "als wenn sich die katholische Gemeinde zu verbergen hätte oder auch nur eine geduldete oder unterdrückte Sekte wäre.". Schlussendlich konnte Strieker erreichen, dass dem Bau einer neuen Kirche stattgegeben wurde. Der Bau begann im Jahr 1884 und wurde bereits ein Jahr später vollendet.
Der etwa 12,5 x 7,5 x 3,5 Meter große Bau wird von Pfarrer [[Franz-Josef Strieker]] in einem Brief an den Bischof von Osnabrück als äußerlich nicht als Kirche zu erkennender Bau beschrieben, der bereits in seinem baulichen Zustand verfallen war. So beklagt er, das Gebäude sei "mit dem Pfarrhaus unter einem Dach, ohne Türmchen und alles Bezeichnende" keinesfalls einem Gotteshaus ähnlich. Die Innenaustattung bezeichnet er als beschämend und nennt den gesamten Bau nicht mehr als einen "ärmlichen Bet(h)saal", der "in seiner Weise unscheinbar und versteckt gelegen" sei, "als wenn sich die katholische Gemeinde zu verbergen hätte oder auch nur eine geduldete oder unterdrückte Sekte wäre.". Schlussendlich konnte Strieker erreichen, dass dem Bau einer neuen Kirche stattgegeben wurde. Der Grundstein für den Bau konnte am 19. April 1885 gelegt werden.


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==