Wirde: Unterschied zwischen den Versionen
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 22: | Zeile 22: | ||
[[Flökershauser Weg]] | [[Flökershauser Weg]] | ||
|} | |} | ||
Die '''Wirde''' ist ein Ort bzw. ein [[Flurstück]] in [[Ostlintel]], nahe des [[Flökershauser Weg|Flökershauser Wegs]]. Der Name bezeichnet ein erhöhtes und gegen Überschwemmung geschütztes Land.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> Es leitet sich vom altfriesischen Wortbestand "-werd" oder "wirth" bzw. "wird" ab, was eine "Geländeerhebung in Feuchtgebieten" beschreibt.<ref>Doornkaat Koolman, Jan ten ( | Die '''Wirde''' ist ein Ort bzw. ein [[Flurstück]] in [[Ostlintel]], nahe des [[Flökershauser Weg|Flökershauser Wegs]]. Der Name bezeichnet ein erhöhtes und gegen Überschwemmung geschütztes Land.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> Es leitet sich vom altfriesischen Wortbestand "-werd" oder "wirth" bzw. "wird" ab, was eine "Geländeerhebung in Feuchtgebieten" beschreibt.<ref>Doornkaat Koolman, Jan ten (1884): Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Band 3, S. 559</ref> | ||
Mindestens seit 1600 befanden sich hier ein bäuerliches Gut, das ebenso diesen Namen trug. Mitte des 17. Jahrhunderts erbaute der wohlhabende Norder Bürger [[Engelbert Kettler|Dr. Engelbert Kettler]] hier das sogenannte [[Haus Wirde]] für eigene Zwecke.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.</ref> Später wurde hier [[Gastwirtschaft Wirde|ein Gasthof]] errichtet.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript</ref> | Mindestens seit 1600 befanden sich hier ein bäuerliches Gut, das ebenso diesen Namen trug. Mitte des 17. Jahrhunderts erbaute der wohlhabende Norder Bürger [[Engelbert Kettler|Dr. Engelbert Kettler]] hier das sogenannte [[Haus Wirde]] für eigene Zwecke.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.</ref> Später wurde hier [[Gastwirtschaft Wirde|ein Gasthof]] errichtet.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript</ref> | ||
Version vom 7. April 2021, 12:53 Uhr
Wirde | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Wirde | Text = Ort in Ostlintel | center = 53.612008560102474, 7.195498599318538 | circle = 53.612008560102474, 7.195498599318538 : 300 | zoom = 15 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Ostlintel | |||||||
| Genaue Lage | östlich vom | |||||||
Die Wirde ist ein Ort bzw. ein Flurstück in Ostlintel, nahe des Flökershauser Wegs. Der Name bezeichnet ein erhöhtes und gegen Überschwemmung geschütztes Land.[1] Es leitet sich vom altfriesischen Wortbestand "-werd" oder "wirth" bzw. "wird" ab, was eine "Geländeerhebung in Feuchtgebieten" beschreibt.[2]
Mindestens seit 1600 befanden sich hier ein bäuerliches Gut, das ebenso diesen Namen trug. Mitte des 17. Jahrhunderts erbaute der wohlhabende Norder Bürger Dr. Engelbert Kettler hier das sogenannte Haus Wirde für eigene Zwecke.[3] Später wurde hier ein Gasthof errichtet.[4]
Einzelnachweise
- ↑ Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden
- ↑ Doornkaat Koolman, Jan ten (1884): Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Band 3, S. 559
- ↑ Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript