Hotel Reichshof: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 35: | Zeile 35: | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Erstmalig erwähnt wird ein Hotel am Standort des heutigen Reichshofes im Jahr 1606 als Brauerei "Rode Peerd". Über hundert Jahre später, im Jahre 1710, wird das Gebäude als "Ausspannwirtschaft" beschrieben. | Erstmalig erwähnt wird ein Hotel am Standort des heutigen Reichshofes im Jahr 1606 als Brauerei "Rode Peerd". Über hundert Jahre später, im Jahre 1710, wird das Gebäude als "Ausspannwirtschaft" beschrieben. Bei der [[Weihnachtsflut|Weihnachtsflut von 1717]] sollen die Fluten so hoch gestanden haben, dass man in Höhe des heutigen Hotels mit dem Boot fahren konnte.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 72</ref> | ||
1784 wird hier das [[Spritzenhaus (Neuer Weg)|erste Spritzenhaus]] der Stadt errichtet und am 15. Juli des Jahres eingeweiht.<ref name=":0">[https://www.feuerwehr-norden.de/2013/03/20/vom-spritzenhaus-zum-hilfeleistungszentrum-seite-1-2/ Archiv der Freiwilligen Feuerwehr Norden], abgerufen am 7. April 2021</ref> Ein Jahr später wird der Reichshof als Gasthof "Zum Zeichen des Bremer Schlüssel" benannt. Zum Gasthof gehören ein Brau- und Malzhaus sowie eine Brennerei und eine Zichorienfabrik, die kaffeeähnliche Getränke produzierte. In dieser Zeit wurde wohl auch der Bau eines Anbaus vorangetrieben, dem sogenannten "Mittelhaus" (nicht zu verwechseln mit der [[Mittelhaus|gleichnamigen Gaststätte]]). Ende des 18. Jahrhunderts taucht für den Gasthof noch die Bezeichnung "Zum Zeichen des Schwarzen Pferdes" auf. 1806 wird das Spritzenhaus bereits wieder abgerissen und an der [[Spritzenhaus (Dammstraße)|Dammstraße]] neu errichtet.<ref name=":0" /> | 1784 wird hier das [[Spritzenhaus (Neuer Weg)|erste Spritzenhaus]] der Stadt errichtet und am 15. Juli des Jahres eingeweiht.<ref name=":0">[https://www.feuerwehr-norden.de/2013/03/20/vom-spritzenhaus-zum-hilfeleistungszentrum-seite-1-2/ Archiv der Freiwilligen Feuerwehr Norden], abgerufen am 7. April 2021</ref> Ein Jahr später wird der Reichshof als Gasthof "Zum Zeichen des Bremer Schlüssel" benannt. Zum Gasthof gehören ein Brau- und Malzhaus sowie eine Brennerei und eine Zichorienfabrik, die kaffeeähnliche Getränke produzierte. In dieser Zeit wurde wohl auch der Bau eines Anbaus vorangetrieben, dem sogenannten "Mittelhaus" (nicht zu verwechseln mit der [[Mittelhaus|gleichnamigen Gaststätte]]). Ende des 18. Jahrhunderts taucht für den Gasthof noch die Bezeichnung "Zum Zeichen des Schwarzen Pferdes" auf. 1806 wird das Spritzenhaus bereits wieder abgerissen und an der [[Spritzenhaus (Dammstraße)|Dammstraße]] neu errichtet.<ref name=":0" /> | ||